KGAL PropertyClass Asia Plus ++ KGAL Immobiliefonds ++ KGAL Portfolio 2 Asien

 

Im Jahr 2008 hat die KGAL den Immobilienfonds KGAL PropertyClass Asia Plus aufgelegt. In einem Blindpool sollen durch mittelbare Investitionen voraussichtlich mehr als 25 Immobilien im asiatischen Wirtschaftsraum in das Portfolio aufgenommen werden. Anleger werden allerdings merken, dass diese optimistischen Prognosen mit Vorsicht zu genießen sind. Anleger des KGAL Asia Plus fragen sich, ob sie eine sichere Anlage erworben haben.

Was macht KGAL PropertyClass Asia Plus?

Nach Angaben des KGAL PropertyClass Asia Plus (früher PropertyClass Portfolio 2 Asien Fonds) beteiligen sie sich an der Asian Real Estate GmbH & Co. Nr. 1 KG. Dort wird investiert in ein breit definiertes Immobilienportfolio mit Fokus auf den vermeintlichen Wachstumsmarkt Asien. Die Investments erfolgen mittelbar über die Beteiligung an zwei bis vier Immobiliengesellschaften. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf rund 52.000.000,00 Euro, wovon rund 46.000.000,00 Euro in die Zielfonds investiert werden. Die Fondsgesellschaft finanziert sich nur durch Eigenkapital der Gesellschafter. Allerdings kann zur Zwischenfinanzierung noch nicht abgerufener Kapitalanlagen sowie bei Liquiditätsengpässen auch Fremdkapital aufgenommen werden.

Haftung als Kommanditist der KGAL Property Class Asia Plus

Vielen Anlegern ist allerdings nicht bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit selber Kommanditisten sind. Damit entsteht auch ein Haftungsrisiko, das vielen nicht bewusst ist. Wenn nämlich Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne generiert sind, besteht potenziell das Risiko, dass diese Ausschüttungen wieder zurückgezahlt werden müssen. Das gibt dann so etwas wie eine persönliche Haftung des Kommanditisten in Höhe der an ihn geleisteten Ausschüttungen. Dies ist eine reale Gefahr. Anleger zahlreicher Fonds mussten bereits erleben, dass die als sicher geglaubten Renditen bei Liquiditätsengpässen wieder zurückgezahlt werden mussten.

Falschberatung bei Vermittlung des KGAL PropertyClass Asia Plus

Auf all diese Risiken hätte der Anlageberater hinweisen müssen. Es gilt der Grundsatz, dass ein Vermittler anleger- und anlagegerecht beraten muss. So sagt es der Bundesgerichtshof. Der Vermittler muss also darauf achten, dass das von ihm unterbreitete Angebot zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Wird die Vermittlung über eine Bank vorgenommen, muss diese zudem über die Innenprovision aufklären, die sie für die Vermittlung des KGAL PropertyClass Asia Plus erhält.

Anleger des KGAL PropertyClass Asia Plus erhalten Schadensersatz

Viele Anleger sind über diese Risiken nicht aufgeklärt worden. Hier gilt zudem noch der Grundsatz, dass im asiatischen Raum auch automatisch Währungsrisiken auftauchen müssen. Die Mieteinnahmen erfolgen in unterschiedlichen Währungen. Die Anleger wollen aber letztlich ihr Geld in Euro zurück haben. Wenn diese Beratung unvollständig und falsch war, stehen dem Anleger Schadensersatzansprüche zu. So sagt es der Bundesgerichtshof seit vielen Jahren. Der Anleger wird also so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem KGAL PropertyClass Asia Plus nicht gezeichnet.

27.10.2015

KGAL PropertyClass Asia Plus ++ KGAL Immobiliefonds ++ KGAL Portfolio 2 Asien
KGAL PropertyClass Asia Plus ++ KGAL Immobiliefonds ++ KGAL Portfolio 2 Asien

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern KGAL PropertyClass Asia Plus die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus.