KGAL PropertyClass Österreich 4 - Urteil gegen Commerzbank

Das Landgericht Frankfurt hat die Commerzbank wegen ihrer Falschberatung an dem Fonds KGAL PropertyClass Österreich 4 zum Schadensersatz verurteilt. Die Commerzbank ist zudem verpflichtet, den Zeichner des Immobilienfonds KGAL PropertyClass Österreich 4 von allen weiteren wirtschaftlichen Nachteilen freizustellen.

KGAL PropertyClass Österreich 4: Rückvergütung verschwiegen
Das Landgericht Frankfurt kommt in dem Urteil zu der Überzeugung, dass die Commerzbank nicht ordnungsgemäß über die Rückvergütung aufgeklärt hat. Das Landgericht Frankfurt folgt damit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichthofes.

KGAL PropertyClass Österreich 4: Commerzbank im Interessenkonflikt
Nach Auffassung des Bundesgerichtshofes muss eine Bank ungefragt über die Rückvergütung oder auch Kick-back-Zahlung aufklären. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Rückvergütung einen Interessenkonflikt, den die Bank von sich aus offenzulegen hat. Der Anleger muss wissen, dass ein potenzieller Interessenkonflikt vorhanden ist. So auch hier die Begründung im Urteil gegen die Commerzbank.

KGAL PropertyClass Österreich 4: Verschweigen ursächlich für Anlage
Der Anleger des KGAL PropertyClass Österreich 4 konnte dann das Landgericht Frankfurt überzeugen, dass er in Kenntnis dieser Kick-back-Zahlung die Beteiligung an dem KGAL PropertyClass Österreich 4 nicht gezeichnet hätte - dass mithin die Ursächlichkeit durch das Verschweigen durch die Commerzbank für seine Zeichnung des KGAL PropertyClass Österreich 4 gegeben war.

KGAL PropertyClass Österreich 4: Weiteres Urteil gegen die Commerzbank
Damit gibt es ein weiteres Urteil gegen die Commerzbank, die regelmäßig die Kunden nicht über die Kick-back-Zahlungen aufgeklärt hat. Das Landgericht Frankfurt folgt mit seinem Urteil der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.

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