König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ ++ König & Cie. Schiffsfonds ++ Verjährung in 2016

Der im Jahr 2006 von König & Cie. GmbH & Co. KG aufgelegte Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Den Anlegern drohen schwere Verluste. Von wem können die Anleger des König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ Schadensersatz verlangen?

Basisdaten des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ betrug € 43.260.000,00. Diese Summe wird die Kapitalanlagen der Anleger mit 19.040.000,00 EUR sowie mit Darlehen in Höhe von 24.220.000,00 EUR aufgebracht. Abzüglich der Weichkosten flossen diese Mittel in die Einschiffsgesellschaft MS „Stadt Wismar“ Zweite T + H Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG, die das 2006 gebaute Containerschiff dieses Namens hält.

König & Cie. Renditefonds 48 „Stadt Wismar“ in Schieflage

Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ hatte von Anfang an mit der Schiffskrise auf dem Weltmarkt zu kämpfen. In den Jahren 2009 und 2011 lagen die Charterraten bei einer täglichen Charterrate von 5.500,00 USD so weit hinter den Prognosen zurück, dass ein Sanierungskonzept nötig wurde, das zumindest in den beiden darauffolgenden Jahren gegriffen hat.

König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ keine sichere Kapitalanlage

Den Anlegern des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ wurde die Beteiligung aber als eine sichere Kapitalanlage verkauft, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Dabei ist der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ für sicherheitsorientierte Anleger ungeeignet. Ein Anlageberater muss aber anleger- und anlagegerecht beraten, er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ zu den tatsächlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Angesichts der jeder unternehmerischen Beteiligung innewohnenden Risiko des Totalverlustes konnte er den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ grundsätzlich nur Anlegern anbieten, die bereit waren, erhebliche Risiken einzugehen und die auch bereit waren, das Risiko des Totalverlustes zu tragen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“: Bank muss über Provisionen aufklären

Wenn die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ von einer Bank vermittelt wurde, muss diese ungefragt auf die Kickback-Zahlung (auch Rückvergütung genannt) hinweisen, die sie als verdeckte Innenprovision von dem Initiator erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht hier einen Interessenkonflikt, über den der Anleger aufgeklärt werden muss. Der Verdacht liegt nahe, dass die Bank eher in eigenem Provisionsinteresse gehandelt hat, als im Interesse ihrer Kunden.

König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht anleger- und objektgerecht beraten oder werden ihm wesentliche Tatsachen, wie die Kickback-Zahlung an die Bank, verschwiegen, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ nicht gezeichne.t

König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“: Verjährung in 2016

Schadensersatzansprüche können allerdings nur binnen 10 Jahren nach Unterzeichnung der Beitrittserklärung geltend gemacht werden. Bei einem 2006 aufgelegten Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ droht 2016 akut die Verjährung! Schnelles Handeln ist erforderlich!

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ ++ König & Cie. Schiffsfonds
König & Cie. Renditefonds 48 MS „Stadt Wismar“ ++ König & Cie. Schiffsfonds