König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian"(ehemals MT "King David") ++ König & Cie. Schiffsfonds ++ ACHTUNG: Verjährung 2016

Der im Jahr 2006 von König & Cie. GmbH & Co. KG aufgelegte Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT „King Dorian“ kämpft seit 2012 ums Überleben. Droht Anlegern nun der Totalverlust? Von wem können die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT „King Dorian“ Schadensersatz verlangen?

Basisdaten zum Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian"

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" betrug 47.538.000,00 EUR. Die Summe setzte sich durch Einlagen der Anleger mit 19.986.000,00 EUR sowie einer Fremdfinanzierung in Höhe von 27.552.000,00 EUR zusammen. Die Ausschüttungen bleiben weit hinter den Prognosen zurück. Lediglich im Jahr 2009 gab es eine Ausschüttung von 4 %. Abzüglich der Weichkosten floss die Investitionssumme in die MT „King Dorian“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG, die davon den 2006 gebauten Rohöl- und Produktentanker MT „King Dorian“ anschaffte.

Einbruch der Charterrate bei König & Cie. Renditefonds 50 MT „King Dorian“

Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" ist einer der wenigen Schiffsfonds, die bis zum Frühjahr 2015 dank einer festen Charterrate regelmäßige Einnahmen in Höhe von 22.780.000,00 USD pro Tag erzielen konnte. Da der Chartervertrag nicht verlängert wurde, fielen die Einnahmen auf 14.801.000,00 USD pro Tag und damit weit hinter die Prognosen zurück.

Auch wenn die noch vorhandene Liquidität die Differenz eine Weile ausgleichen kann, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" aufgrund der anhaltend schlechten Marktbedingungen diese Rücklagen aufgebraucht hat. Dann droht der Totalverlust.

Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian": Nichts für sicherheitsorientierte Anleger

Dabei wurde der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" als eine sichere Kapitalanlage angeboten, der sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Vielen Anlegern ist aber nicht einmal bewusst geworden, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und dass jede unternehmerische Beteiligung immer auch das Risiko des Totalverlustes in sich birgt. Deshalb ist der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" für sicherheitsorientierte Anleger völlig ungeeignet.

König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian": Anleger müssen aufgeklärt werden

Ein Vermittler muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" zu den persönlichen Bedürfnissen und Wünschen seines Kunden passt. Sicherheitsorientierten Anlegern hätte der  Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" nicht angeboten werden dürfen. Er hätte sich nur für jene Anleger geeignet, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihrer Beteiligung verkraften können.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian": Bank muss über Kickback aufklären.

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese ihren Kunden ungefragt auf die Innenprovision oder Kickback-Zahlung, wie der Bundesgerichtshof diese Rückvergütung nennt, aufklären. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung der verdeckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, über den der Kunde aufgeklärt werden muss. Es liegt nahe, dass die Bank bei Zahlung einer hohen Provision eher das eigene Provisionsinteresse im Auge hat, als das Wohl des Kunden. Das muss der Anleger erkennen können.

König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian": Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht über alle Risiken aufgeklärt oder wird ihm die Innenprovision verschwiegen, stehen dem Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" nicht gezeichnet. Die Schadensersatzansprüche verjähren allerdings spätestens nach 10 Jahren. Deswegen ist für alle Anleger des Schiffsfonds  König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" sofortiges Handeln angesagt!

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian"(ehemals MT "King David")
König & Cie. Renditefonds 50 MT "King Dorian"(ehemals MT "King David")