König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I ++ Schiffsfonds ++ Totalverlust ++ Verjährung 2016

Der im Jahr 2006 von König & Cie. GmbH & Co. KG aufgelegte Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I musste innerhalb eines Jahres für beide Schiffe Insolvenz anmelden. Die Anleger erleiden einen Totalverlust. Von wem können die Anleger des König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I Schadensersatz verlangen?

Basisdaten des  Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I betrug  90.544.000,00  EUR. Diese Summe wird durch Einlagen der Anleger in Höhe von 37.567.000,00 EUR sowie Fremdkapital in Höhe von 52.977.000,00 EUR aufgebracht. Die Prognosen wurden nie eingehalten. Lediglich in den Jahren 2007 und 2008 sind Ausschüttungen in Höhe von insgesamt 14,5 % vorgenommen worden.

Nach Abzug der Weichkosten investierte der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I in die beiden Beteiligungsgesellschaften

- MS "Stadt Rostock" Zweite T + H Schifffahrts GmbH & Co. KG
- MS „King Adrian“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG


mit ihren jeweils gleichnamigen Containerschiffen.

König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I Schiffsbeteiligungen  insolvent

Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I konnte die Erwartungen der Anleger nicht erfüllen. Durch die hohe Fremdkapitalquote reichten die niedrigen und unregelmäßigen Chartereinnahmen, wie sie seit 2008 den Weltschifffahrtsmarkt in schwere Turbulenzen gebracht haben, nicht aus, um die laufenden Betriebskosten und Kreditraten zu erwirtschaften. Die Ausschüttungen wurden eingestellt. Im Mai 2014 wurde dann über das Vermögen der MS „King Adrian“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet. Wenig später folgte die MS „Stadt Rostock“ Zweite T + H Schifffahrts GmbH & Co. KG.

König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I war nie sichere Kapitalanlage

Den Anlegern des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I wurde die Beteiligung als eine sichere Kapitalanlage angeboten, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Viele Anleger haben überhaupt nicht verstanden, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beitreten und damit eine unternehmerische Beteiligung zeichnen. Jeder unternehmerischen Beteiligung wohnt aber das Risiko des Totalverlustes inne.

König & Cie. Renditefonds 54 nur risikobereite Anleger geeignet

Für sicherheitsorientierte Anleger war deshalb die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I von vornherein ungeeignet. Ein Anlageberater muss aber seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, das heißt, er muss prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Da es sich um eine Kapitalanlage mit hohem Risiko handelt, hätte er diese Beteiligung nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, entsprechende Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage verkraften können.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I: Bank muss über Provision aufklären

Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I durch eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Rückvergütung (Kickback-Zahlung) hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in dieser verdeckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, über den der Kunde informiert werden muss. Es ist naheliegend, dass die Bank den Schiffsfonds  König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I in eigenem Provisionsinteresse anbietet und dabei weniger das Wohl ihrer Kunden denkt.

König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I: Anleger erhalten Schadensersatz


Wird der Kunde nicht umfassend über die Risiken der Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I aufgeklärt oder werden ihm wesentliche Fakten, wie die Innenprovision, verschwiegen, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds  König & Cie. Renditefonds  54 Twinfonds I nicht gezeichnet.

Anleger müssen schnell handeln, denn im Jahr 2016 verjähren ihre Schadensersatzansprüche!

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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König & Cie. Renditefonds 54 Twinfonds I ++ Schiffsfonds
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