König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ ++ Schiffsfonds ++ Verjährung 2016

Der im Jahr 2006 von der König & Cie. GmbH & Co. KG aufgelegte Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ fordert bereits erhaltene Ausschüttungen zurück. Müssen Anleger bezahlen oder können sie Schadensersatz oder Rückabwicklung verlangen?

Basisdaten des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“


Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ betrug  45.124.000,00 EUR. Diese Summe wurde durch die Kapitaleinlagen der Anleger in Höhe von 20.554.000,00 EUR sowie Darlehen in Höhe von 24.570.000,00 EUR aufgebracht. In den  Jahren 2007 und 2008 erhielten die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ Ausschüttungen von je 7 % p. a.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“: Ausschüttungen werden zurückgefordert

Die Probleme des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ resultieren aus den schlechten ökonomischen Rahmenbedingungen auf dem Schiffsweltmarkt und der damit verbundenen schwachen Nachfrage nach Charterkapazitäten, dem ein anhaltend hohes Schiffsangebot entgegensteht. Daraus folgen sinkende und nachhaltig niedrige Charterraten.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dreden“: Währungsrisiko falsch eingeschätzt


In den Prognosen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ war von einem deutlich stärkeren US-Dollar ausgegangen worden. So fielen die Charterraten deshalb aufgrund der Wechselkursschwankungen deutlich geringer aus. Trotzdem waren die Anleger im Februar 2015 schockiert, denn es wurde von ihnen die Hälfte der bereits erhaltenen Ausschüttungen zurückgefordert.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ keine sichere Kapitalanlage

Vielen Anlegern wurde die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ als eine sichere Kapitalanlage empfohlen. Den Anlegern wurde nicht deutlich gemacht, dass sie sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit auch persönliche Risiken eingehen. Vielen war nicht bewusst, dass die damaligen Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden, sondern der Liquiditätsreserve des Schiffsfonds entnommen waren. Zwar ist ein Kommanditist grundsätzlich von der Haftung befreit, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Werden aber Ausschüttungen vorgenommen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, droht die Rückforderung dieser Ausschüttungen, wie es die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ tatsächlich erlebt haben.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“: Nur für risikobereite Anleger

Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ ist deshalb für sicherheitsorientierte Anleger nie geeignet gewesen. Ein Anlageberater hätte den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihres Geldes verkraften können. Ein Anlageberater muss nämlich anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss auf alle Risiken hinweisen und prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ zu den ganz persönlichen Bedürfnissen und Wünschen des Anlegers passt.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“: Bank muss über Provision aufklären

Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ über eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auch über die Rückvergütungen (Kickback-Zahlungen) aufklären, die sie für die Vermittlung erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen verdeckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, den die Bank ihrem Kunden vorher ungefragt offenlegen muss. Es bestand die Gefahr, dass die Bank bei der Vermittlung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ provisionsorientiert arbeiten würde und weniger an das Wohl des Kunden denkt.

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht anleger- und anlagegerecht beraten oder werden ihm wesentliche Tatsachen, wie die Kickback-Zahlung, verschwiegen, stehen dem Anleger Schadensersatzansprüche zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“ nicht gezeichnet. Allerdings ist schnelles Handeln erforderlich. Schadensersatzansprüche verjähren aufgrund der absoluten Verjährungsfrist im Jahr 2016.

 

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der König & Cie. Renditefonds 57 Ms "Stadt Dresden" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

 

 

König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“
König & Cie. Renditefonds 57 MS „Stadt Dresden“