König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ ++ Schiffsfonds ++ Schadensersatz

Im Jahr 2007 legte das Emissionshaus König & Cie. den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ auf. Nur in den ersten beiden Jahren wurden Ausschüttungen vorgenommen. Die Prognosen sind nicht eingehalten. Anleger fragen sich, ob sie Schadensersatz verlangen können?

Basisdaten zum Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“

Das Gesamtvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ betrug  39.168.000,00 EUR. Diese Summe setzt sich durch die Einlagen der Anleger in Höhe von 16.924.000,00 EUR sowie Fremddarlehen in Höhe von 22.244.000,00 EUR zusammen. In den Jahren 2007 und 2008 wurden Ausschüttungen von jeweils 8 % vorgenommen. Aufgrund der schwierigen Situation auf dem Weltmarkt mussten die Ausschüttungen eingestellt werden.

König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ keine sichere Kapitalanlage

Den Anlegern des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ wurde die Kapitalanlage als eine sichere Beteiligung verkauft, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Auf die Risiken wurden regelmäßig nicht hingewiesen und dass Auszahlungen wieder zurückgezahlt werden müssen, wenn diese nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind. Vielen Anlegern ist eigentlich gar nicht bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind und damit eine unternehmerische Beteiligung haben, die per se dem Risiko des Totalverlustes unterliegt.

König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ für risikobereite Anleger

Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung grundsätzlich nicht geeignet. Ein Anlageberater muss aber seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Der Berater muss also prüfen, welche persönlichen Ziele und Motive der Anleger verfolgt und ob der von ihm angebotene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ zu diesen Zielen passt. Richtigerweise hätte ein Anlageberater den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ nur Anlegern anbieten dürfen, die bewusst ein erhebliches Risiko eingehen wollen und auch bewusst das Risiko des Totalverlustes hinnehmen.

König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“: Bank muss über Provision aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Rückvergütung (Kickback-Zahlung) hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ erhält. Der Bundesgerichtshof sieht in dieser verdeckten Innenprovision einen Interessenkonflikt, den die Bank ihren Kunden ungefragt mitteilen muss. Es liegt der Verdacht nahe, dass die Bank eher an ihr eigenes Provisionsinteresse denkt, als an das Wohl des Kunden.

König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht über die Innenprovision aufgeklärt oder wird er nicht anleger- und anlagegerecht beraten, stehen ihm grundsätzlich Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“ nicht gezeichnet.

12.04.2016

 

König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“
König & Cie. Renditefonds 67 MT „Cape Beale“

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