König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV ++ Schiffsfonds

Im Jahr 2008 ist der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV vom Emissionshaus König & Cie. aufgelegt worden. Die Prognosen sind nur in den ersten beiden Jahren erfüllt worden. Für den Anleger ist die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV eine Enttäuschung. Viele Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV?

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV betrug 85.465.000,00 EUR. Über Darlehen wurde die Summe von 44.177.000,00 EUR finanziert. Der Rest in Höhe von 41.288.000,00 EUR stammt aus den Einlagen der Anleger. In den Jahren 2008 und 2009 erfolgten Ausschüttungen von insgesamt 11,5 %. Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV ist ein Dachfonds, der sich an den beiden Einschiffgesellschaften mit den jeweils gleichlautenden Tankerschiffen beteiligt. Dabei handelt es sich um die

- MT „King Daniel“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG

- MT „King Douglas“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG.

Trotz der 2008 beginnenden Weltwirtschaftskrise, die endgültig durch den Zusammenbruch der Lehman-Bank ausgebrochen ist, wurden in den ersten Jahren noch Ausschüttungen geleistet. Man darf davon ausgehen, dass diese aus der sogenannten Liquiditätsreserve bezahlt wurden.

Der Weg des König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV in die Krise

Mit der Weltwirtschaftskrise sind die Charterraten drastisch gesunken, sodass die MT „King Daniel“ seit 2010 nur variabel vereinbarte Charterraten erzielen konnte. Mittlerweile ist auch der Festchartervertrag der MT „King Douglas“ ausgelaufen, sodass Ausschüttungen an die Anleger nicht mehr vorgenommen wurden. Im Geschäftsbericht heißt es dazu: „Diese (Charter)Raten sind noch nicht auskömmlich für die Gesellschaft. Es ist daher zum Jahresende 2013 ein Liquiditätsengpass zu erwarten, der die Durchführung eines Liquiditätskonzeptes zum Erhalt der Betriebsfähigkeit des Fonds nötig machen wird. Die Fondsgeschäftsführung hat hierzu bereits Kontakt mit den finanzierenden Banken aufgenommen und befindet sich in enger Abstimmung zu den Details. Die finanzielle Beteiligung der Anleger an den zu erwartenden Maßnahmen – voraussichtlich in Form von Wiedereinlage der erhaltenen Ausschüttungen – wird sich wohl nicht vermeiden lassen."

König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV: Persönliche Haftung der Anleger

Die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV ist den Anlegern aber als sichere Renditeanlage angepriesen worden. Viele Anleger haben gar nicht verstanden, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen, der per se das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Ihnen ist auch nicht bewusst gewesen, dass sie als Kommanditist in die persönliche Haftung genommen werden können, wenn sie Ausschüttungen erhalten haben, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet worden sind. Diese Ausschüttungen können grundsätzlich zurückgefordert werden. Sicherheitsorientierten Anlegern hätte man die Beteiligung nie anbieten dürfen.

König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV: Umfassende Beratung erforderlich

Ein Anlageberater muss aber seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Wenn er also diese Vorgaben des Bundesgerichtshofes erfüllen wollte, durfte der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV nur Anlegern angeboten werden, die bereit sind, hohe Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage in Kauf nehmen wollten. Nach den Erkenntnissen von Resch Rechtsanwälte ist allerdings kein Anleger explizit über all die Risiken aufgeklärt worden, die sich in dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV verwirklicht haben.

König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV: Bank muss Provision ausweisen

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV erhalten hat. Diese Kickback-Zahlung oder auch Rückvergütung genannte verdeckte Innenprovision stellt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes einen Interessenkonflikt dar, über den der Kunde ungefragt aufgeklärt werden muss. Er muss selber abschätzen können, ob die Bank in eigenem Provisionsinteresse handelt oder das Wohl ihrer Kunden im Auge hat.

König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV: Anleger verlangen Schadensersatz

Wird der Anleger nicht auf alle Risiken hingewiesen und werden ihm wichtige Tatsachen, wie die von der Bank kassierte Innenprovision, verschwiegen, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wird er so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV nicht gezeichnet.

12.04.2016

König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV ++ Schiffsfonds
König & Cie. Renditefonds 73 Produktentanker Fonds IV ++ Schiffsfonds

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