König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ ++ Insolvenz ++ Schiffsfonds

 

Der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ wurde 2008 von dem Emissionshaus König & Cie. initiiert. 2013 musste der Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ Insolvenz anmelden. Von wem können die Anleger Schadensersatz erhalten?

Basisdaten zum Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“

Über 89.509.000,00 EUR betrug das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“. Es wurde durch die Einlagen der Anleger in Höhe von 36.131.000,00 EUR finanziert. Der Rest in Höhe von 53.378.000,00 EUR wurde über Kredite aufgebracht. Bis zum Jahr 2011 erfolgten Ausschüttungen in Höhe von 14,8 %. Es ist davon auszugehen, dass diese nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden, sondern aus der Liquiditätsrücklage erfolgten.

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“: Der Weg in die Insolvenz

Das Fondsschiff MS „King Robert“ konnte anfangs an das japanische Unternehmen „The Sanko Steamship“ für 5 Jahre fest verchartert werden. Laut „fondstelegramm“ wurde allerdings im Jahr 2012 den Geschäftspartnern über die aussichtslose Situation auf dem internationalen Schiffsmarkt und von den drastisch gesunkenen Charterraten berichtet, die angesichts des Wettbewerbsdrucks auch den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ erreichten. Die Charterraten wurden drastisch reduziert. Im Jahr 2012 war die japanische Reederei „The Sanko Steamship“ zahlungsunfähig. Ein Jahr später musste auch die MS „King Robert“ T+ H Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG vor dem Amtsgericht Hamburg Insolvenz anmelden (Az.: 67e IN 46/13).

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ keine sichere Kapitalanlage

Trotz der sich bereits 2008 deutlich abzeichnenden Probleme der Weltwirtschaft wurde die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ den Anlegern als eine sichere Beteiligung empfohlen, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Vielen Anlegern ist gar nicht bewusst geworden, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen, der als unternehmerische Beteiligung von vorn herein das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Sicherheitsorientierten Anlegern durfte diese Beteiligung deshalb gar nicht erst angeboten werden.

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“: Umfassende Beratung für Anleger

Ein Anlageberater muss seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss der Vermittler genau prüfen, welche persönlichen Motive der Anleger hat. Nach diesen individuellen Aspekten muss der Anleger dann die geeignete Kapitalanlage auswählen. Vor diesem Hintergrund hätte er den Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, hohe Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage klaglos hinnehmen wollten. Dies ist aber nach den Beobachtungen von Resch Rechtsanwälte keineswegs geschehen. Anlegern wurde ein falscher Eindruck über die Risiken vermittelt.

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“: Bank muss über Provision aufklären

Bei Vermittlung des Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ durch eine Bank muss diese den Kunden ungefragt darauf hinweisen, dass sie eine Innenprovision erhält. Diese verdeckte Innenprovision wird nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes auch als Rückvergütung oder Kickback-Zahlung bezeichnet. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Rückvergütung einen Interessenkonflikt, den die Bank ihrem Kunden ungefragt offenlegen muss. Es besteht die Gefahr, dass die Bank nur ihr eigenes Provisionsinteresse und nicht das Wohl des Kunden bei der Vermittlung berücksichtigt. So gibt es eine Vielzahl von Urteilen, die die Bank auf Schadensersatz verurteilen.

 

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“: Anleger verlangen Schadensersatz

Neben der Aufklärung über die Innenprovision muss der Vermittler auch über alle anderen Risiken, wie die Währungsrisiken oder die Risiken einer unternehmerischen Beteiligung, ausführlich aufklären. Wenn diese Aufklärung nicht erfolgt, hat der Anleger grundsätzlich einen Anspruch auf Schadensersatz. Er wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“ nicht gezeichnet.

12.04.2016

König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“
König & Cie. Renditefonds 76 MS „King Robert“

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