König & Cie. Schiffsfonds MT „King Edwin“ ++ Totalverlust

Der König & Cie. Renditefonds 62 MT „King Edwin“ ist gescheitert. Die Sanierung kann nicht umgesetzt werden. Das Schiff wurde auf Betreiben der finanzierenden Bank verkauft, für den Schiffsfonds wurde Insolvenzantrag gestellt. Der Totalverlust ist Realität geworden. Anleger fragen sich, ob sie Anspruch auf Schadensersatz haben.

König & Cie. Schiffsfonds MT „King Edwin“ keine sichere Anlage

Vielen Anlegern wurde die Beteiligung an Schiffsfonds König & Cie. MT „King Edwin“ als eine sichere Anlage angepriesen, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Vielen Anlegern wurde überhaupt nicht klar, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit eine unternehmerische Beteiligung gezeichnet haben. Damit bestand von Anfang an das Risiko des Totalverlustes.

Anleger des König & Cie. MT „King Edwin“ müssen umfassend informiert werden

Anleger Schiffsfonds König & Cie. MT „King Edwin“ haben aber den Anspruch darauf, dass sie umfassend über alle mit der Beteiligung verbundenen Risiken aufgeklärt werden. Ein Vermittler muss anleger- und anlagegerecht beraten, er muss sich also davon überzeugen, dass die von ihm empfohlene Beteiligung an dem König & Cie. Schiffsfonds 62 MT „King Edwin“ für den Anleger geeignet ist. Hier bestehen erhebliche Zweifel, denn dazu gehört auch die Information über die Mittelherkunft und die Kreditaufnahmen der Beratung.

Ungünstige Kostenstruktur für König & Cie. Schiffsfonds MT „King Edwin“

So musste darüber aufgeklärt werden, dass nur 43 % des Gesamtaufwandes durch Anlegergelder, aber 57 % durch Kredite finanziert wurden. Eine andere wichtige Kennziffer ist, dass 21 % in Vertriebsprovisionen und nur 72 % des Anlegerkapitals in den Bau des Schiffes geflossen sind. 28 % sind also in Weichkosten geflossen, die von vornherein nicht dazu dienen konnten, das Geld für die Rendite zu verdienen.

Viele Risiken in Schiffsfonds König & Cie. MT „King Edwin“

Die Beteiligung an einem Schiffsfonds, so auch dem König & Cie. Renditefonds 62 MT „King Edwin“, stellt für die Anleger ein erhebliches Risiko dar, das sich nun durch den Verkauf realisiert hat. Zu den aufklärungsbedürftigen Tatsachen gehört auch der Hinweis auf das Währungsrisiko, das durch die Kreditaufnahme in Euro und Japanischen Yen erfolgt ist, während die Charterraten stets in Dollar abgerechnet werden.

König & Cie. MT „King Edwin“: Bank muss über Innenprovision aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss sie ungefragt über die Provision aufklären, die sie aus den Vertriebsprovisionen von 21 % erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht hierin einen Interessenkonflikt, der dem Anleger bewusst gemacht werden muss.

Anleger des Schiffsfonds König & Cie. MT „King Edwin“ fordern Schadensersatz

Wird der Anleger falsch beraten, also nicht über die o. g. Fakten aufgeklärt oder wird ihm die Innenprovision verschwiegen, die die Bank kassiert, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem König & Cie. Renditefonds 62 MT „King Edwin“ nie gezeichnet.

28.01.2016

König & Cie. Schiffsfonds MT „King Edwin“ ++ Totalverlust
König & Cie. Schiffsfonds MT „King Edwin“ ++ Totalverlust

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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