König & Cie. Rendite Fonds 68 ++ König & Co Schiffsfonds ++ MT „Cape Brasilia“

 

Im Jahr 2007 wurde von der König & Cie GmbH & Co. KG der Schiffsfonds MT „Cape Brasilia“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG aufgelegt. Die Ausschüttungen bleiben weit hinter den Prognosen zurück. Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung kündigen und ihr Geld zurück erhalten können.

Was macht der Schiffsfonds König & Cie. Rendite Fonds 68?

Bei dem Fondsschiff des König & Cie. Rendite Fonds 68 MT „Cape Brasilia“ handelt es sich um einen Öl-/Chemikalientanker. Das prospektierte Gesamtvolumen beträgt insgesamt knapp 41 Milliarden Euro. Die von Kapitalanlegern erbrachte Einlage betrug knapp 24 Millionen Euro. Die Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Rendite Fonds 68 konnten sich als Vorzugs- bzw. Standardkommanditisten an der MT „Cape Brasilia“ Tankschiffs GmbH & Co. KG beteiligen. Die Ausschüttungen des König & Cie. Rendite Fonds 68 blieben weit hinter den im Prospekt genannten Prognosen zurück.

König & Cie. Rendite Fonds 68: Für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet


Vielen Anlegern wurde die Beteiligung an dem Schiffsfonds König & Cie. Rendite Fonds 68 als eine sichere Anlage empfohlen, die auch zur Altersvorsorge geeignet sei. Dabei handelt es aber um eine unternehmerische Beteiligung, der immer auch das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Zur Altersvorsorge ist diese Beteiligung nicht geeignet, sicherheitsorientierten Anlegern hätte diese Beteiligung nicht empfohlen werden können.

König & Cie. Rendite Fonds 68: Haftung der Kommanditisten

Vielen Anlegern des Schiffsfonds König & Cie. Rendite Fonds 68 ist auch gar nicht bewusst gemacht worden, dass sie als Kommanditist zwar grundsätzlich nicht in der Haftung sind, wenn sie ihre Einlagen vollständig erbracht haben. Wenn jedoch Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, kann in Höhe dieser Ausschüttungen eine Haftung des Kommanditisten wieder aufleben.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

König & Cie. Rendite Fonds 68: Bank muss über  Innenprovision aufklären

Wenn die Beteiligung über die Bank veräußert wird, muss diese Bank die Anleger unaufgefordert auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des König & Cie. Rendite Fonds 68 erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Innenprovision einen potentiellen Interessenkonflikt, der dem Kunden offengelegt werden muss.

Anleger kann Schadensersatz verlangen

Wenn ein Anleger des Schiffsfonds König & Cie. Rendite 68 nicht richtig beraten wird, d. h. wenn ihm falsche Versprechungen gemacht worden sind oder auch Risiken verschwiegen worden sind,  liegt eine Falschberatung vor. Diese Falschberatung führt zu einem Schadensersatzanspruch. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem König & Cie. Rendite Fonds 68 nicht gezeichnet.

08.12.2015

König & Cie. Rendite Fonds 68 ++ König & Co Schiffsfonds ++ MT „Cape Brasilia“
König & Cie. Rendite Fonds 68 ++ König & Co Schiffsfonds ++ MT „Cape Brasilia“

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