König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ ++ König & Cie. Schiffsfonds

Im Jahr 2008 hat die König & Cie. den Schiffsfonds Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ Tankschifffahrts GmbH & Co. KG emittiert. Der König & Cie. Renditefonds MT „CAPE RAY“ ist in schweres Fahrwasser geraten. Anleger zweifeln, ob sie ihr Geld wiedererhalten. Können sie Schadensersatz verlangen?

Basisdaten zu König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“

Bei dem Fondsschiff MT „CAPE RAY“ des König & Cie. Renditefonds 70 handelt es sich um einen sogenannten Capesize Bulk Carrier, einen Massengutfrachter. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf knapp 85.000.000,00 Euro. Die Anleger konnten sich an dem Schiffsfonds der König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ als Standard- oder Vorzugskommanditisten beteiligen.

Die Ausschüttungen des König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ sind weit hinter den prospektierten Prognosen zurückgeblieben. Seit 2010 sind die Ausschüttungen ganz eingestellt. Auf dem Zweitmarkt wurde Ende 2014 der Schiffsfonds noch mit einem Kurs von 9 % gehandelt.

König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ droht Risiko des Totalverlustes

Viele Anleger haben nicht verstanden, dass sie sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit automatisch die Risiken einer unternehmerischen Beteiligung tragen. Ihnen wurde die Beteiligung vielmehr als eine sichere Anlage angepriesen, die sogar zur Altersvorsorge geeignet ist. Dabei muss sich ein Anlageberater davon überzeugen, dass der von ihm angebotene König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers entspricht.

Anleger des König & Cie. Fonds 70  „CAPE RAY“ müssen umfassend beraten werden

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss der Vermittler anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also auf die persönlichen Bedürfnisse des Anlegers eingehen. Nach den Erkenntnissen von Resch Rechtsanwälte ist dies vielfach nicht geschehen. Denn die Beteiligung an dem König & Cie. Renditefonds MT „CAPE RAY“ ist für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge ungeeignet. Es droht bei einer unternehmerischen Beteiligung sogar das Risiko des Totalverlustes.

König & Cie. Renditefonds 70: Bank muss auf Innenprovision hinweisen

Wenn die Beteiligung an dem König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ über eine Bank vermittelt wurde, muss diese ungefragt über die Innenprovisionen informieren, die sie für die Beteiligung des König & Cie. Renditefonds erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Provisionszahlung eine potenzielle Interessekollision, die dem Anleger bewusst gemacht werden muss.

König & Cie. Renditefonds 70 Anleger verlangen Schadensersatz

Wird ein Anleger falsch beraten oder wird er über die Innenprovision nicht aufgeklärt, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem König & Cie Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“ nicht gezeichnet. Dabei kommt es immer auf den Einzelfall an.

25.01.2016

König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“
König & Cie. Renditefonds 70 MT „CAPE RAY“

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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