Leonidas Associates VIII

Die Gesellschaft Leonidas Associates VIII GmbH & Co. KG prospektierte ihren Windkraftfonds Leonidas Associates VIII am 15. April 2012. Leonidas Associates VIII soll für 15 Jahre laufen und ermöglichte den Kauf einer unternehmerischen Beteiligung gegen Zahlung einer Mindestbeteiligungssumme in Höhe von € 10.000. Da die tatsächlichen Ausschüttungen weit hinter den Prognosen zurückblieben und nach wie vor bleiben, sind die Anleger der Leonidas Associates VIII zu Recht schwer enttäuscht. Wie können die verprellten Anleger der Leonidas Associates VIII ihr eingesetztes Kapital retten?

Leonidas Associates VIII: Investitionsobjekte

Der Windkraftfonds Leonidas Associates VIII setzt bei seiner wirtschaftlichen Tätigkeit auf den Energiestandort Frankreich. Im Nachbarstaat Deutschlands investiert Leonidas Associates VIII das Kapital seiner Anleger in Windkraftanlagen. Für die Investition hat die Leonidas Associates VIII Gesamtinvestitionskosten in Höhe von € 9.976.000 eingeplant. Dieses wird vollumfänglich durch Eigenkapital der Anleger der Leonidas Associates VIII gestemmt.

Leonidas Associates VIII: Schwache Ausschüttungen
Ein Blick in den Fondsprospekt der Leonidas Associates VIII sorgte auf Seiten der Anleger für Glücksgefühle. Durch die hohen Renditen, welche von der Leonidas Associates VIII prognostiziert wurden, kauften sich viele sicherheitsorientierte Anleger auf der Suche nach einer potenten Altersvorsorge eine unternehmerische Beteiligung. Aus den prognostizierten 225% Ausschüttungen sind mittlerweile tatsächliche Ausschüttungen in Höhe von lediglich 4% in der Summe zu verzeichnen.

Leonidas Associates VIII: Überschätztes Sicherheitskonzept
Doch wie kam es dazu, dass sich derart viele Anleger eine unternehmerische Beteiligung an der Leonidas Associates VIII erkauften? Sicherlich sorgte das im Fondsprospekt beworbene umfangreiche Sicherheitskonzept der Leonidas Associates VIII dafür, dass auch sicherheitsorientierte Anleger in den Windkraftfonds investierten. Vor allem mit der umfassenden EEG-Zulage warb die Leonidas Associates VIII. Eine Senkung der Zulage im Jahr 2014 machte diese staatliche Unterstützung mehr oder weniger zunichte.

Leonidas Associates VIII: Aufklärungspflicht
Anlageberater hätten bei einer Beratung rund um die Leonidas Associates VIII über die umfangreichen Risiken einer Beteiligung aufklären müssen. Schließlich besteht für Anlageberater eine Aufklärungspflicht. Insbesondere das Risiko bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals muss bei der Leonidas Associates VIII zur Sprache kommen. Findet diese Aufklärung nur unzureichend statt oder bleibt gar komplett aus, wird von einer Falschberatung gesprochen.

Leonidas Associates VIII: Schadenersatz möglich
Sollte es im Rahmen der Beratung zur Leonidas Associates VIII zur Falschberatung gekommen sein, muss der Anleger dies nicht tatenlos hinnehmen. Er kann unter anderem einen Schadensersatz gegen den Anlageberater geltend machen. Dies fußt auf der schwerwiegenden Pflichtverletzung des Anlageberaters.

Leonidas Associates VIII: Kündigung der Beteiligung
Neben des Anspruchs auf Schadensersatz, gibt es für Anleger der Leonidas Associates VIII, die Opfer einer Falschberatung geworden sind, einen Weg aus der unternehmerischen Beteiligung am Windkraftfonds. Der BGH hat in ständiger Rechtsprechung deutlich gemacht, dass eine Falschberatung einen Grund zur außerordentlichen Kündigung der Beteiligung darstellt.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Leonidas Associates VIII die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.