Maritim Invest XVI ++ Sechzehnte Maritim Invest

Die Maritim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG hat den geschlossenen Zweitmarktfonds Maritim Invest XVI – Sechzehnte Martitim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG im Jahr 2008 emittiert.  Die prospektierten Angaben werden nicht eingehalten. Anleger sind enttäuscht und fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an der Maritim Invest XVI rückabwickeln und Schadensersatz verlangen können.

Maritim Invest XVI: Basisdaten zum Geschäftsmodell
Das Gesamtvolumen des Maritim Invest XVI sollte sich auf insgesamt € 58.000.000,00 belaufen. Der Zweitmarktfonds Maritim Invest XVI ist ein Eigenkapitalfonds ohne Fremdfinanzierung. Nach dem Geschäftsbericht 2014/2015 betrug das angekaufte Nominalvolumen jedoch nur knapp € 33.000.000,00, das auf dem Zweitmarkt in 211 Schifffahrtsgesellschaften von 24 verschiedenen Emissionshäusern aufgeteilt worden war.

Maritim Invest XVI: Anleger erleiden faktischen Totalverlust
Die Ausschüttungen erreichten in den vergangenen Jahren nicht die prognostizierte Höhe. In ihrem Geschäftsbericht kündigt die Maritim Fondsverwaltung an, dass selbst bei nachhaltiger Erholung der Schiffsmärkte „ein teilweiser Kapitalverlust für die Anleger des Fonds Maritim Invest XVI nicht auszuschließen“ ist. Es gibt keine nachhaltige Besserung auf dem Schifffahrtsmarkt. Entsprechend wurde die Beteiligung an der Sechzehnte Maritim Invest Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG im Jahr 2016 mit nur noch 10 % gehandelt.

Maritim Invest XVI: Rückzahlung von Ausschüttungen droht
Für die Anleger des Maritim Invest XVI ist dies eine böse Nachricht. Letztendlich ist in dieser Situation ein Totalverlust möglich. Dann droht sogar die Rückforderung von Ausschüttungen. Vielen Anlegern ist nämlich gar nicht bewusst, dass sie Kommanditist einer Kommanditgesellschaft geworden sind. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Seine persönliche Haftung lebt nur wieder auf, wenn er Ausschüttungen erhält, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind. Die Rückforderung von Ausschüttungen ist deshalb eine latente Bedrohung für die Anleger von Schiffsfonds, die schon in vielen Schiffsfonds für Anleger zu einer bösen Realität geworden ist.

Maritim Invest XVI: Umfassende Aufklärung für Anleger
Ein Anlageberater muss seinen Kunden umfassend beraten. Er muss über alle Risiken aufklären. Es gilt der Grundsatz, dass der Anlageberater anleger- und anlagegerecht beraten muss. Er muss also genau schauen, ob das von ihm angebotene Produkt zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt.

Maritim Invest XVI: Hinweis auf Rückforderung der Ausschüttungen

Der Anlageberater muss darüber aufklären, dass Ausschüttungen nicht immer Gewinne sind und dass nach § 172 HGB die Rückzahlung gewinnunabhängiger Ausschüttungen gefordert werden kann. Dem Anleger muss bewusst gemacht werden, dass er mit der Beteiligung an dem Zweitmarktfonds Maritim Invest XVI das Risiko des Totalverlustes eingeht.

Maritim Invest XVI: Schadensersatz für Anleger
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Maritim Invest XVI nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Wenn Sie als Anleger des Zweitmarktfonds Maritim Invest XVI Fragen haben oder wissen möchten, ob Sie Schadensersatz und Rückabwicklung verlangen können, rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie den Fragebogen aus. Sie erhalten eine kostenlose Ersteinschätzung Ihres Falles.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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