MIG Fonds 2018

2018 ist ein weiteres Jahr des Wartens für die 60000 Anleger der bislang 15 MIG-Fonds. Die Jubelmeldungen des HMW Emissionshauses und der HMW Innovations AG stehen im krassen Gegensatz zu den Erfahrungen der Anleger der MIG-Fonds, die sie in 2018 gemacht haben.
Für die Anleger der MIG-Fonds bedeutet das, dass sie immer wieder vertröstet und hingehalten wurden. Was können Anleger tun, um an ihr Geld zu kommen?


Die rund 60000 Anleger aus Deutschland und Österreich haben mehr als 1 Milliarde Euro in die MIG-Fonds 1 bis 15 einbezahlt. Das Problem ist jedoch, dass aus 40 % der Fälle gar nicht, wie immer wieder angekündigt, in … Startups investiert wurde. Bis zu 40 % der Anlegergelder versickern im Vertrieb und im Fondsmanagement. Nur rund die Hälfte wurde also in rund 40 Startups investiert. Schon 2016 wusste der Hamburger Fondsanalyst Stephan Appel, dass jedes Unternehmen, an dem sich die MIG-Fonds beteiligen, beim Exit mindestens den drei- bis vierfachen Gewinn einspielen müssen, um die MIG-Fondsanleger in die Gewinnzone zu bringen. Man kann getrost sagen – das ist nicht einmal theoretisch möglich.

Auch 2018 ist kein Erfolgsjahr. Vor allen Dingen, wenn sich die Anleger an die Worte ihrer Anlageberater erinnern, die versprochen haben, dass sich binnen weniger Jahre ihr eingezahltes Geld verdoppeln würde. Nach den Ermittlungen von FONDS professionell sind nur bei einem Fonds, nämlich dem MIG 3 Fonds, die Auszahlungen höher gewesen als die in die Beteiligungsunternehmen investierte Kapitalsumme. FONDS professionell kommt zu dem Ergebnis, dass bis Ende 2018 nur rund ein Viertel des eingezahlten Kapitals auch wieder ausgezahlt wurde. Für die oft als sichere Kapitalanlage empfohlene Anlage, die sogar zur Altersabsicherung geeignet sein sollte, ist dies ein schlichtweg katastrophales Ergebnis.

Aber die Anleger haben den eigentlichen Zweck des Unternehmens sicherlich missverstanden. Bei einem Kostenanteil von 40 % geht es dem Fondsmanagement wohl nur um den Eigenerhalt. Es geht also um die Sicherstellung der Finanzierung der bis zu 40 % des Anlagekapitals verschlingenden Fondsmanagements, so Fondsanalyst Appel in seiner Studie.

Den Anlegern der MIG-Fonds sei deshalb geraten, sich möglichst schnell aus der Beteiligung zu lösen. Viele Anleger zahlen ihre Beteiligung in Raten ein. Ihnen ist gar nicht bewusst, was sie mit der Zeichnung ihrer MIG-Fondsbeteiligung wirklich getan haben. Ihnen wurde vielfach erzählt, es handele sich um einen Ratensparplan zur Altersvorsorge. Sie sind überrascht, wenn sie erfahren, dass ihre Beteiligung an dem MIG-Fonds eine Kommanditbeteiligung ist, dass sie Kommanditist in der Gesellschaft sind und eine persönliche Haftung in Höhe der gesamten Zeichnungssumme haben. Für viele Anleger ist es deshalb nur wichtig, aus dieser persönlichen Haftung, die selbst oder gerade im Falle der Insolvenz noch greifen würde, befreit werden. Über dieses persönliche Haftungsrisiko ist kaum ein Anleger der MIG-Fonds aufgeklärt worden.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der MIG-Fonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030 885 97 70 oder füllen Sie das Kontaktformular aus.