MPC Capital AG ++ Santa MPC Offen Flotte B-Schiffe

Das Sanierungskonzept ist gescheitert. Nicht lösbare Probleme mit dem Schifffonds MS Santa -B- Schiffe" GmbH & Co. KG (Santa-B-)...

Die MPC Capital AG mit Sitz in Hamburg entwickelt als Emissionshaus Kapitalanlageprodukte insbesondere in den Bereichen Immobilien, Schiffe und Energie. Davon sind allein 122 Fonds Schiffsbeteiligungsgesellschaften mit 221 Schiffen. Die MPC Münchmeyer Petersen Capital wurde 1994 gegründet und ist seit 2000 an der Börse notiert.
Rund 7.000 Anleger des Schiffsfonds MPC Offen Flotte "MS Santa -B- Schiffe" GmbH & Co. KG (Santa -B-) stehen vor den Scherben ihres Investments. Das geplante Sanierungskonzept ist inzwischen gescheitert, so dass die Schiffe verkauft werden müssen. Dies bedeutet, dass die Anleger des Fonds nach Lage der Dinge praktisch wesentliche Teile ihrer Anlage verlieren werden. Die meisten Anleger haben die Beteiligungen über Banken und Sparkassen, z.B. über die Ostseesparkasse Rostock, HASPA, Postbank und Targobank erworben. Und die haben die Anleger in vielen Fällen nicht über die hohen Risiken und die dramatisch hohe Vertriebskostenquote aufgeklärt. Bei dem Fonds wurde fast jeder 3. Euro für die Vertriebskosten ausgegeben und somit Geld, das dem Fonds von Anfang an für den Erwerb und den Betrieb der Schiffe fehlte.

Das Bangen um die Rettung des Schiffsfonds MPC MS Santa B Schiffe hat nach Medienberichten kein gutes Ende genommen. Die Sanierungsbemühungen des Schiffsfonds MPC MS Santa B Schiffe, die auch eine finanzielle Beteiligung der Anleger vorsah, zeigten nicht ausreichend Erfolg. Nach Medienberichten soll die angestrebte Kapitalerhöhung an mangelnder Beteiligung gescheitert sein. Jetzt sollen die Containerschiffe der Schiffsbeteiligung MPC MS Santa B Schiffe verkauft werden.

 Unsere Mandanten sind diesbezüglich in vielerlei Hinsicht falsch beraten worden, unter anderem in Bezug auf die Sicherheit der Anlage. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stehen einem Anleger der bei Zeichnung einer Kapitalanlage von einem Anlageberater unvollständig oder falsch über das Produkt und die damit verbundenen  Risiken aufgeklärt oder getäuscht worden ist, gegenüber dem Anlageberater ein Schadensersatzanspruch in Höhe des ihm entstandenen Verlusts zu.
 
Ein solcher Aufklärungs- und Beratungsfehler kommt nach Auffassung des Bundesgerichtshofs (BGH, III ZR 122/05) beispielsweise dann in Betracht, wenn der Anlageberater oder Anlagevermittler dem Anleger gegenüber die von ihm empfohlene Anlage als "sicher" bezeichnet hat, obwohl diese mehr oder weniger spekulativ, bzw. mit dem Risiko eines Totalverlusts behaftet ist.

Zudem muss ein Anlageberater das von ihm empfohlene Produkt auf seine Plausibilität prüfen und gegebenenfalls von einer Beteiligung abraten. Eine unvollständige und damit fehlerhafte Aufklärung und Beratung liegt regelmäßig auch dann vor, wenn der Anleger von seinem Anlageberater oder Anlagevermittler nicht darauf hingewiesen oder darüber im Unklaren gelassen wurde, dass nur ein vergleichsweise geringer Teil der Anlegergelder überhaupt zu Investitionszwecken verwendet wird, während mit einem Großteil des Geldes sog. Weichkosten bezahlt werden (BGH, II ZR 310/03).

Darüber hinaus kommt die Rückabwicklung in Betracht, wenn nicht oder nicht richtig über das Widerrufsrecht belehrt wurde.

Die Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte empfiehlt daher allen Anlegern, die eine Einlage bei dem Schifffonds MS Santa-B-Schiffe" GmbH & Co. KG getätigt haben, mögliche Schadenersatzansprüche prüfen zu lassen.

Lassen Sie die Erfolgsaussichten Ihres Falles in einer Ersteinschätzung kostenlos prüfen. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Erfolg versprechende Fälle.
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