MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 ++ Anfang vom Ende?

MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1

 

Schock für die Anleger des Schiffsfonds CPO Nordamerika-Schiffe 1 GmbH & Co. KG. Die Treuhänderin teilt mit Schreiben vom 23.06.2015 mit, dass die erzielten Chartereinnahmen nicht ausreichen, um den Verpflichtungen der Bank nachzukommen. Der Schiffsfonds MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 steht vor der Pleite. Wie können Anleger ihr Geld zurück erhalten?

Zu dem Dachfonds MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 gehören folgende Zielfonds:

- Kommanditgesellschaft MS “CPO BOSTON” Offen Reederei GmbH & Co.
- Kommanditgesellschaft MS “CPO PHILADELPHIA” Offen Reederei GmbH & Co.
- Kommanditgesellschaft MS “CPO RICHMOND” Offen Reederei GmbH & Co.
- Kommanditgesellschaft MS “CPO CHARLESTON” Offen Reederei GmbH & Co.
- Kommanditgesellschaft MS “CPO JACKSONVILLE” Offen Reederei GmbH & Co.

Zwei der fünf werden ihren Kapitaldienst voraussichtlich bis zum Jahresende 2016 abdecken können. Bei den übrigen dreien ist die Liquiditätsreserve so eingeschränkt, dass sie schon in absehbarer Zukunft den Kapitaldienst nicht mehr leisten können. Dann droht Treuhänderin TVP den Anlegern, dass die Insolvenz ohne erhebliche Nachschüsse der Anleger nicht zu vermeiden ist. Den Anlegern droht Totalverlust.

Haftung der Verantwortlichen der MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1

Viele Anleger haben die Beteiligung an dem MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 als sichere Anlage erworben. Ihnen wurde nicht gesagt, dass die unternehmerische Beteiligung das Risiko des Totalverlustes beinhaltet. Von vorn herein war klar, dass dem MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 Schiffsfonds erhebliche Risiken erwachsen würden.

Warnungen in der Wirtschaftspresse

Schon in den Jahren 2007 und 2008 gab es zahlreiche Meldungen in der Wirtschaftspresse, dass erhebliche negative Entwicklungen drohen, und dass mit sinkenden Charterraten durch Überkapazitäten mit massiv steigendenden Betriebskosten zu rechnen ist. Es wurde ausführlich dargestellt, welche katastrophalen Folgen sich daraus für die Schiffsfonds ergeben würden. Ein Anlageberater hat natürlich die entsprechenden Wirtschaftsmagazine zu verfolgen und entsprechende Warnungen auch an seine Kunden weiterzugeben, so sagt es die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes.

Anleger des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 falsch informiert

Gerade beim MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 wurde dem Anleger nicht mitgeteilt, dass 37 % ihres Kapitals nicht der Anschaffung der Schiffe dienen. Diese Weichkosten haben aber einen steigenden Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit ihres Investments. Auch hier sagt der Bundesgerichtshof, dass über diese Weichkosten (Vergütungen und verschiedene Dienstleistungen, Provisionen, Zinsen) in der Beratung hätte aufgeklärt werden müssen. Erstaunliche 24 % wurden für die Vertriebsprovisionen aufgewendet. Auch hier muss gerade eine Bank über die internen Vertriebskosten ungefragt aufklären.

Betriebskosten für MPC CPO Nordamerika-Schiffe falsch kalkuliert

 

Mit nur 3 % jährlichem Anstieg der Schiffsbetriebskosten wurde nach der Konzeption des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 Schiffsfonds kalkuliert. Viel zu niedrig, meinen die Experten. Die Betriebskosten sind im Mittel zwischen 2000 und 2007 um fast 17 % jährlich gestiegen. Von daher waren die prospektierten Zahlen unseriös und von vorn herein nicht haltbar.

Schadensersatz für Falschberatung

Nach den Resch Rechtsanwälte vorliegenden Erkenntnissen sind die Anleger auf diese Risiken nicht hingewiesen worden. Diese Unterlassung begründet einen Schadensersatzanspruch gegen die Gründungsgesellschaft des Fonds, aber auch gegen die Vermittler. Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 ++ Anfang vom Ende?

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des MPC CPO Nordamerika-Schiffe 1 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.