MPC Sachwert Renditefonds Japan ++ Schieflage ++ Bewertung ++ Erfahrung

12.01.2015

Laut Medienberichten bangen die Anleger des MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan GmbH & Co. KG wegen Mietreduzierungen des Hauptmieters Xymax Cube im Objekt Ashikaga und einer deutlich verschlechterten Verkehrswerteinschätzung um ihre Einlagen und Ausschüttungen. Was können Anleger des MPC Sachwert Renditefonds Japan tun? Viele wollen ihr Geld zurück. Wie sind die Erfahrungen von Resch Rechtsanwälten?

Der 2008 seitens MPC Capital AG aufgelegte geschlossene Immobilienfonds MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan, welche in insgesamt neun Immobilienobjekte, die sich über gesamt Japan verteilen, investiert, musste zur Abwendung drohender  Zwangsmaßnahmen der Gläubigerbanken die Ausschüttungen an die Anleger reduzieren bzw. stoppen sowie Sondertilgungen in Höhe von 208 Millionen Japanischen Yen vornehmen. Grund hierfür war, dass die drohende Verletzung der in den Darlehensverträgen aufgenommenen und der das Verhältnis von Immobilienwert zu Kredithöhe bestimmenden Loan to Value-Klausel verhindert werden sollte.

Zukunft des MPC Sachwert Renditefonds Japan ungewiss

Dennoch bleibt die Zukunft des MPC Sachwert Renditefonds Japan weiter ungewiss, da bei einer Neubewertung der MPC Capital Japan Fondsimmobilien weitere Abwertungen im Bereich der Verkehrswertberechnung anzunehmen sind und bei einer Verletzung der loan to value Klausel wiederum mit einer drohenden Zwangsverwertung der MPC Capital Renditefonds Japan Fondsimmobilien zu rechnen sein wird.

Schadensersatz wegen Falschberatung durch Banken und Sparkassen

Die meisten Anleger haben die Beteiligungen über Banken und Sparkassen, unter dem Aspekt einer sicheren Anlage erworben. Hierbei wurden viele Anleger nicht bzw. Nicht ausreichend auf Risiken, wie Totalverlust oder auf die Höhe der weichen Kosten hingewiesen. Die Anleger wurden demnach in vielerlei Hinsicht falsch beraten.

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs stehen einem Anleger der bei Zeichnung einer Kapitalanlage von einem Anlageberater unvollständig oder falsch über das Produkt und die damit verbundenen  Risiken aufgeklärt oder getäuscht worden ist, gegenüber dem Anlageberater ein Schadensersatzanspruch in Höhe des ihm entstandenen Verlusts zu.

Darüber hinaus kommt die Rückabwicklung in Betracht, wenn nicht oder nicht richtig über das Widerrufsrecht belehrt wurde.

Resch Anlegerrecht

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