MPC Indien 1 spektakulär gescheitert ++ MPC Immobilienfonds

 

Die MPC lädt die Gesellschafter des MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien 1 zur Beschlussfassung über die Zukunft ihres Immobilienfonds ein. Sie sollen über den Verkauf der Fondsgrundstücke in Indien entscheiden. Die Appartements sollen nicht gebaut werden, so wie es eigentlich geplant war. Damit ist das Konzept von MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien 1 spektakulär gescheitert. Anleger wollen ihre Beteiligung kündigen und ihr Geld zurück haben!

Das Konzept des MPC Sachwert-Rendite Fonds Indien 1

Ende 2007 initiierte die MPC Capital AG die MPC Indien 1 GmbH & Co. KG. Der MPC Indien 1 Immobilienfonds hat drei Grundstücke in Indien erworben und wollte sie mit 3.400 Appartement-Wohnungen bebauen. Dafür ging der Immobilienfonds MPC Indien 1 über eine Zwischengesellschaft auf Mauritius ein Joint-Venture mit dem indischen Projektentwickler AKME ein.

Zwischen dem MPC Immobilienfonds und der AKME kam es zu Auseinandersetzungen. Die MPC hat im Dezember 2010 Klage eingereicht. Zu einer juristischen Entscheidung ist es in Indien ein weiter Weg, wie auch der MPC hätte bekannt sein müssen. Dabei ist es unerheblich, dass sie der AKME eine Hinhalte- und Verzögerungstaktik vorwerfen kann.

Woran ist der MPC Immobilienfonds Indien 1 gescheitert?

Zum einen haben sich seit der Gründung die im Zuge der Finanzkrise 2008 die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Indien deutlich verschlechtert, zum anderen hat es MPC nicht vermocht, mit ihrem Joint-Venture-Partner AKME ein Einvernehmen über die Durchführung des Projektes herzustellen. Letztlich erfolgt dieses Unvermögen auf dem Rücken der vielen tausend Anleger des Immobilienfonds MPC Indien 1.

Können die Anleger der MPC Indien 1 Schadensersatz verlangen?

Die wenigsten Anleger sind sich bewusst, dass die Beteiligung an der MPC Sachwert Rendite-Fonds Indien 1 GmbH & Co. KG eine unternehmerische Beteiligung ist, die grundsätzlich dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt ist. Vielen Anlegern gegenüber wurde diese Beteiligung als eine sichere Anlage bezeichnet. Sie sei sogar zur Altersvorsorge geeignet. Ein Anlageberater muss seine Kunden aber umfassend und individuell beraten. Tut er das nicht, haftet er für die Falschberatung. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht gezeichnet. Wenn die Beteiligung aber über eine Bank vermittelt worden ist, muss die Bank auch über die internen Provisionen (Kickbackzahlungen) aufklären, die sie für die Vermittlung der Beteiligung erhält. Verschweigt sie die Höhe dieser Kickbackzahlungen, haftet die Bank vollständig auf Schadensersatz.

Dabei kommt es freilich immer auf den Einzelfall an.

MPC Indien 1 spektakulär gescheitert ++ MPC Immobilienfonds
MPC Indien 1 spektakulär gescheitert ++ MPC Immobilienfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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