MPC MS „Santa Leopolda“ ++ MPC Schiffsfonds

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Die MPC Capital AG hat die Kommanditgesellschaft MS „Santa Leopolda“ Offen Reederei & Co. emittiert. Die Anleger der MPC MS „Santa Leopolda“ sind unzufrieden. Die prognostizierten Ausschüttungen werden nicht geleistet. Der Wert des MPC MS „Santa Leopolda“ Schiffsfonds ist drastisch gefallen. Können die Anleger kündigen und ihr Geld zurückverlangen?

Was ist MPC Schiffsfonds MS „Santa Leopolda“?

Bei dem Fondsschiff MS „Santa Leopolda“ handelt es sich um ein Vollcontainerschiff der Post-Panamax-Klasse. Das Gesamtvolumen des MPC MS „Santa Leopolda“ betrug 80.797.750,00 Euro. Dieser Betrag sollte zu 26.412.750,00 Euro durch Eigenkapital aufgebracht werden. Die Fremdfinanzierung in Höhe von den restlichen 54.385.000,00 Euro wurde in Schiffshypotheken-darlehen jeweils hälftig in japanischen Yen und amerikanischen Dollar aufgebracht.

Dramatischer Wertverfall bei MPC Schiffsfonds MS „Santa Leopolda“

Die prognostizierten Ausschüttungen erfolgen nur unregelmäßig und nicht in der versprochenen Höhe. Ende 2014 wurde der Fonds auf dem Zweitmarkt mit weniger als 40 % bewertet. Das Geld der Anleger ist verbrannt.

MPC MS „Santa Leopolda“: Haftung für Falschberatung

Vielen Anlegern ist beim Vertrieb durch Banken und Finanzdienstleister nicht mit der notwendigen Deutlichkeit bewusst geworden, dass es sich bei der Beteiligung an dem MPC MS „Santa Leopolda“ Schiffsfonds um eine unternehmerische Beteiligung handelt, der das Risiko des Totalverlustes droht. Zur Altersversorgung ist diese Beteiligung grundsätzlich nicht geeignet. Dies muss ein Anlageberater berücksichtigen, denn er muss den potenziellen Anleger individuell beraten und ihn auf die möglichen Risiken hinweisen. Hierzu gehört in dem vorliegenden Fall auch der Hinweis auf die Währungsrisiken, denn die Kredite sind in Dollar und Yen aufgenommen. Im Verhältnis zum Euro gab es in den vergangenen Jahren erhebliche Wechselkursschwankungen zum Dollar und zum Yen. Zudem muss auch die interne Provision, die sogenannten Kickbacks, hinweisen, wenn die Beratung über eine Bank vorgenommen wird.

Anleger des MPC Schiffsfonds haben Anspruch auf Schadensersatz

Diese Beratungskriterien gelten nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes schon seit vielen Jahren. Wenn die Beratung diesen Kriterien nicht entspricht, gibt es grundsätzlich einen Anspruch auf Schadensersatz. Es kommt aber immer auf den Einzelfall an.

07.07.2015

MPC MS „Santa Leopolda“ ++ MPC Schiffsfonds

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der MPC MS „Santa Leopolda“ Schiffsfonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Resch Rechtsanwälte übernehmen nur Erfolg versprechende Fälle. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.