MPC Santa P-Schiffe 2 ++ Verjährung droht bei Verlustfonds

 

Für die Anleger des Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2 ist es ein Desaster. Als sie 2007 mit den Versprechungen einer sicheren Kapitalanlage mit guter Rendite in den Schiffsfonds Santa P-Schiffe 2 eingestiegen sind, waren schon die ersten Warnzeichen zu erkennen. Trotzdem wurde vielfach vollmundig erklärt, dass stolze 235 % ihres Einsatzes an die Anleger wieder zurückfließen sollten. Jetzt droht der Totalverlust, schnelles Handeln ist erforderlich, denn ab 2017 beginnen die ersten Fristen der absoluten Verjährung zu laufen.

MPC Santa P-Schiffe 2: Schiffsfonds ohne Schiffe

Über 230 Millionen Euro betrug das Fondsvolumen in den Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2. Von den vier Schiffen des MPC Santa P-Schiffe 2 sind die MS „Santa Pamina“, die MS „Santa Petrissa“ sowie die MS „Santa Pelagia“ im Insolvenzverfahren. Das letzte Schiff, die MS „Santa Placida“, fährt nur Verluste ein und muss deshalb verkauft werden.

MPC Santa P-Schiffe 2: Können Schulden ausgeglichen werden?
Fraglich ist, ob dann der Fall „nur“ mit einem Totalverlust, beendet werden kann oder ob die Anleger des Schiffsfonds MPC Sana P-Schiffe ihre Ausschüttungen wieder zurückzahlen müssen. Schaut man sich den Jahresabschluss der Kommanditgesellschaft Zweite MS „Santa Placida“ Offen Reederei UG & Co. an, lässt sich dort der Wert des Schiffes mit gut 11,8 Mio. Euro beziffern. Aber es stehen diesem Wert des Schiffes Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von knapp 24 Mio. Euro gegenüber. Wer zahlt die Differenz?

MPC Santa P-Schiffe 2: Müssen Ausschüttungen zurückgezahlt werden?
Vor dem Hintergrund ist nicht auszuschließen, dass nach dem Verkauf des Schiffes die Insolvenz der Kommanditgesellschaft erklärt werden muss. Nach § 172 HGB müssen die Anleger des MPC Santa P-Schiffe dann damit rechnen, dass sie ihre Ausschüttungen wieder zurückbezahlen müssen. Ausschüttungen waren nämlich nie aus dem erwirtschafteten Gewinn geflossen.

MPC Santa P-Schiffe 2: Anleger haben Anspruch auf Schadensersatz
Aber es gibt einen Trost für die Anleger. Sofern ihr Fall noch nicht verjährt ist, steht den Anlegern des MPC Santa P-Schiffe 2 grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Über alle die vorgenannten Risiken hätten die Anleger umfassend aufgeklärt werden müssen. Das gilt insbesondere auch, über die Stellung als Kommanditist und die damit verbundenen persönlichen Haftungsrisiken. Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem MPC Santa P-Schiffe 2 Schiffsfonds nie geeignet.

MPC Santa P-Schiffe 2: Aufklärung über Rückvergütung
Zu den Aufklärungspflichten gehört auch, dass die Anleger, die ihre Beteiligung über eine Bank vermittelt bekommen haben, unaufgefordert über die Innenprovision aufgeklärt werden müssen, die die jeweilige Bank neben dem Agio für die Vermittlung des Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2 erhalten haben. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Rückvergütung einen Interessenkonflikt, über den der Kunde informiert werden muss.

MPC Santa P-Schiffe 2: Urteile auf Schadensersatz
Es gibt eine Reihe von Urteilen, in denen Anleger bereits der MPC Schiffsfonds ihren kompletten Schaden ersetzt bekommen haben, weil sie über die mit der Beteiligung verbundenen Risiken nicht aufgeklärt worden sind oder ihnen wichtige Fakten, wie die versteckte Innenprovision  (Rückvergütung), nicht offengelegt wurden. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem MPC Santa P-Schiffe 2 Schiffsfonds nicht gezeichnet.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des MPC Santa P-Schiffe 2 Schiffsfonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.