MPC Santa P-Schiffe 2 ++ MPC Schiffsfonds ++ MPC Schiffsbeteiligung

 

Die Anleger des Schiffsfonds MPC MS „Santa P-Schiffe“ 2 sind in Sorge um ihr Geld. Ausschüttungen sind eingestellt. Ein Teil der Schiffe ist in Insolvenz. Das Totalverlustrisiko droht. Welche Möglichkeiten bleiben den Anlegern des MPC Schiffsfonds „MS Santa P-Schiffe“ 2,  ihr Geld zurückzuerhalten?

Im Jahr 2007 emittierte die MPC Capital AG den Schiffsfonds MS „Santa P-Schiffe“ 2. Dieser besteht aus drei Kommanditgesellschaften, nämlich

der MPC  Kommanditgesellschaft Zweite MS „Santa Pamina“ Offen Reederei GmbH & Co.  

der MPC Kommanditgesellschaft Zweite MS „Santa Placida“ Offen Reederei GmbH & Co.  

der MPC Kommanditgesellschaft Zweite MS „Santa Pelagia“ Offen Reederei & Co.

Der Schiffsfonds MPC MS  Santa P-Schiffe 2 hat sein Geld in vier Vollcontainerschiffe gesteckt. Die Schiffe werden wegen ihrer Größe als sogenannte Panamax-Schiffe bezeichnet, weil sie aufgrund ihrer Abmessungen zum damaligen Zeitpunkt die größten Containerschiffe waren, die den Panamakanal passieren konnten.

MPC Santa P-Schiffe 2 sind betriebswirtschaftlich veraltet

Bereits im Zeitpunkt der Emission war aber schon mit dem Ausbau des Panamakanals begonnen worden. Jetzt fahren die Schiffe der Panamax-Klasse 2 mit der fast dreifachen Ladekapazität durch den erweiterten Panamakanal. Zu befürchten ist, dass die Schiffe des Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2 betriebswirtschaftlich nicht mithalten können.

Welche Stellung hat der Anleger beim Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2?

Bereits im Jahr 2009 sind die Ausschüttungen eingestellt worden. Die Anleger sind regelmäßig auf diese Risiken nicht hingewiesen worden. Ein Anlageberater muss aber den Anleger umfassend auf alle Risiken hinweisen. Er muss dem Anleger erklären, dass er sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligt. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten ausgeschlossen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat.

Nachschusspflicht des Anlegers der MPC Santa P-Schiffe 2

Wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht aus Gewinnen erwirtschaftet sind, lebt die Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder auf. Ausschüttungen vermitteln dem Anleger oft nicht viel mehr als ein Wohlgefühl, dem bei finanziellen Engpässen oder gar der Insolvenz des Fonds ein böses Erwachen droht. Dies ist kein theoretisches Risiko. Immer wieder hat sich auch an MPC Fonds dieses Risiko verwirklicht, so beim MPC Holland 48. Für sicherheitsorientierte Anleger ist schon aus diesem Grunde die Beteiligung an dem MPC MS „Santa P-Schiffe“ 2 nicht geeignet.

Falschberatung bei Vermittlung des MPC Santa P-Schiffe 2

Über alle diese Aspekte muss der Anlegeberater umfassend aufklären. Er muss anlegergerecht beraten. Aber auch der Prospekt weist eine Reihe von Fehlern auf, insbesondere, weil sie nicht auf die oben beschriebene Problematik des Schiffstyps Panamaklasse verweisen. Wenn die Vermittlung über eine Bank erfolgt ist, dann muss der Anlageberater auch ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die die Bank für die Vermittlung des MPC MS Santa P Klasse 2 erhalten hat.

Anleger des Schiffsfonds MPC Santa P-Schiffe 2 erhalten Schadenersatz

Die fehlerhafte Anlageberatung gewährt dem getäuschten Anleger einen Rückabwicklungs- und Schadensersatzanspruch. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem MPC MS Santa P-Schiffe 2 nicht gezeichnet. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit vielen Jahren.

12.08.2015

MPC Santa P-Schiffe 2 ++ MPC Schiffsfonds ++ MPC Schiffsbeteiligung
MPC Santa P-Schiffe 2 ++ MPC Schiffsfonds ++ MPC Schiffsbeteiligung

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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