Atlantic Schiffsfonds MS "Benjamin Schulte" („Hammonia Pescara“) und MS "Benedict Schulte"

Im Jahr 2008 hat das Emissionshaus den Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte (jetzt „Hammonia Pescara“) und MS „Benedict Schulte“ aufgelegt. Nach Ablauf der fünfjährigen Festcharter ist die MS „Benedict Schulte“ insolvent. Anlegern droht der Totalverlust. Was können Anleger tun, um Schadensersatz zu erhalten?

Atlantic Schiffsfonds: Schwierige Situation auf dem Markt für Containerschiffe

Nach dem Einbruch der Weltwirtschaft durch die Insolvenz der Lehman-Bank im Jahr 2008 hat sich der Schifffahrtsmarkt noch nicht vollständig erholt. Das liegt auch daran, dass das Flottenwachstum in keinem Verhältnis zu dem inzwischen wieder gestiegenen Wachstum der Weltwirtschaft steht. Die Charterraten sinken, während die Betriebskosten eher gestiegen sind. Dies hat zu zahlreichen Insolvenzen bei Schiffsfonds geführt.In dem Platzierungszeitraum des Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ waren die Konsequenzen der Lehman-Pleite allerdings bereits absehbar.

Atlantic MS Benjamin Schulte und MS Benedikt Schulte keine sicher Anlage

Sicherheitsorientierten Anlegern hätte man die Beteiligung nicht anbieten dürfen. Es ist die Aufgabe eines Anlageberaters, seinen Kunden anleger- und anlagegerecht zu beraten. Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ von vornherein ungeeignet. Ein Anlageberater muss nämlich schauen, ob das von ihm angebotene Finanzprodukt, hier also der Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt.

Atlantic MS Benedict Schulte nur etwas für mutige Anleger

Den Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ hätte er nur Anlegern anbieten dürfen, die spekulative Risiken eingehen wollten und die auch bewusst das Risiko des Totalverlustes in Kauf zu nehmen bereit gewesen sind. Dies deckt sich aber nicht mit den Erkenntnissen von Resch Rechtsanwälte, deren Mandanten die Beteiligung als eine sichere Kapitalanlage angeboten worden ist.

Atlantis Schiffsfonds: Bank muss über Innerprovision aufklären

Wird ein Anleger von einer Bank beraten, muss diese unaufgefordert auf die sogenannte Rückvergütung oder auch Kickback-Zahlung hinweisen. Dabei handelt es sich um eine verdeckte Innenprovision, die die Bank für die Vermittlung des Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer Rückvergütung einen Interessenkonflikt, den die Bank ihrem Kunden ungefragt offenlegen muss.

Atlantic Schiffsfonds: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht anleger- und anlagegerecht beraten oder werden ihm wesentliche Faktoren verschwiegen, steht ihm ein Schadensersatzanspruch zu. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wird der Anleger so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Atlantic Schiffsfonds MS „Benjamin Schulte“ und MS „Benedict Schulte“ nicht gezeichnet.

01.04.2016

Atlantic Schiffsfonds MS "Benjamin Schulte" („Hammonia Pescara“) und MS "Benedict Schulte"
Atlantic Schiffsfonds MS "Benjamin Schulte" („Hammonia Pescara“) und MS "Benedict Schulte"

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schiffsfonds Atlantic MS "Benedict Schulte" und MS "Benjamin Schulte" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.