OwnerShip Feeder Quintett ++ OwnerShip Schiffsfonds ++ Risiko

Im Jahr 2007 wurde der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett GmbH & Co. KG aufgelegt. Von Anfang an machte er seinen Anlegern wenig Freude: keine Ausschüttungen, Wechselkursrisiken, zu niedrige Charterraten und drohende Insolvenz belasten die Nerven der Anleger. Viele fragen sich, ob sie ihre Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Was macht der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett?

Der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett ist eine Art Dachfonds, der sich indirekt an anderen Schiffsfonds beteiligt, und zwar an der:

MS „O.M. Aestatis“  GmbH & Co. KG

MS „K-Water“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

Hoheriff Container Schifffahrts GmbH & Co. KG

MS „SARAH FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

MS „SENTA FRIEDERICH“ Schifffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG.

 

Haftung der Kommanditisten der OwnerShip Feeder Quintett GmbH & Co. KG

Vorsorglich weist der Prospekt die Anleger darauf hin, dass im Falle erhaltener Ausschüttungen unter bestimmten Umständen die Haftung in dieser Höhe wieder aufleben kann. Fraglich ist, wie viele Anleger das gelesen haben. Dies ist ein Beratungsfehler, von dem viele Anleger von geschlossenen Fonds berichten. Ihnen wurde nicht bewusst, dass sie sich an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und selber Kommanditist sind. Grundsätzlich ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage erbracht hat. Wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, kann die Haftung wieder aufleben.

OwnerShip Feeder Quintett erfüllt Prognose nicht

Die im Prospekt prognostizierten Ausschüttungen sind zu keinem Zeitpunkt erfüllt worden. Es gab überhaupt keine Ausschüttungen. Vielmehr hatte das schlechte Wirtschaftsergebnis der einzelnen Zielfonds zur Folge, dass 2012 ein Maßnahmenpaket zur Finanzierung zur Entscheidung anstand.

OwnerShip Feeder Quintett muss Schiffe verkaufen

2015 hat dann gleichwohl eine der finanzierenden Banken die Reißleine gezogen und die Verlängerung der Kreditlaufzeit abgelehnt in der Folge, dass zwei Schiffe - nämlich die MS „K-Water“ und die MS „O.M. Aestatis“ - verkauft werden, damit die Bank aus dem Erlös ihr Darlehen zurückgezahlt erhält.

Bei QwnerShip Feeder Quintett verwirklicht sich Risiko

Auf all diese Risiken, die sich in dem OwnerShip Feeder Quintett verwirklicht haben, hätte der Anleger schon bei der ersten Beratung hingewiesen werden müssen. Der Vermittler muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Der OwnerShip Feeder Quintett Schiffsfonds muss also genau zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passen. Für sicherheitsorientierte Anleger oder zur Altersvorsorge war dieser Fonds jedenfalls nie geeignet.

OwnerShip Feeder Quintett: Bank muss Anleger auf Innenprovision hinweisen

Wurde der Fonds über eine Bank vermittelt, musste diese ungefragt über die Innenprovision Auskunft erteilen, die sie für die Vermittlung des OwnerShip Feeder Quintett erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht hierin einen Interessenkonflikt, über den der Kunde informiert werden muss.

OwnerShip Feeder Quintett Anleger fordern Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht umfassend beraten oder werden ihm wichtige Tatsachen verschwiegen oder wird er nicht über die Innenprovision aufgeklärt, stehen ihm Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger des OwnerShip Feeder Quintett wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nie gezeichnet.

22.01.2016

OwnerShip Feeder Quintett ++ OwnerShip Schiffsfonds ++ Risiko
OwnerShip  Feeder Quintett ++ OwnerShip Schiffsfonds ++ Risiko

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der OwnerShip Feeder Quintett  die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.