OwnerShip MS K-Wave ++ Schiffsfonds ++ Risiko Totalverlust

Im Jahr 2008 wurde der Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave vom OwnerShip Emissionshaus aufgelegt. Ob die 2010 ergriffenen Sanierungsmaßnahmen greifen, ist ungewiss. Anleger fragen sich, ob sie eine Rückabwicklung und Schadensersatz verlangen können?

 

Basisdaten des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave

Der Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave beteiligt sich an der Einschiffgesellschaft MS K-Wave Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG, die das Containerschiff MS „K-Wave“ verchartert. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave beträgt 16.237.000,00 EUR. Anleger bringen davon 6.525.000,00 EUR. Es gibt eine Initiatorenbeteiligung von 275.000,00 EUR, ein Agio in Höhe von  312.000,00 EUR. Die Fremdfinanzierung beträgt insgesamt 9.400.000,00 EUR. Zwischen 2008 und 2010 wurden kumulierte Ausschüttungen von 12 % geleistet.

 

Probleme des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave

Auch der Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave hat mit den Auswirkungen der weltweiten Schiffskrise zu kämpfen. Die Charterraten schwanken. Die Kosten können nicht abgedeckt werden. Der Leistungsbilanz 2010 ist zu entnehmen, dass „im Geschäftsjahr 2010 … im Rahmen eines Sanierungskonzeptes zusätzliches Kapital durch die Gesellschafter zur Verfügung gestellt“ werden musste. Dabei handelt es sich um einen Betrag in Höhe von € 450.000,00.

OwnerShip MS K-Wave: Nichts für sicherheitsorientierte Anleger

Auf so etwas waren die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave nicht vorbereitet. Ihnen war die Beteiligung als eine sichere Anlage empfohlen worden, die sogar zur Altersvorsorge dienen könne. Vielen Anlegern ist nicht einmal bewusst, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind und dass sich daraus eine persönliche Haftung ergeben kann.

 

OwnerShip MS K-Wave: Muss Anleger persönlich haften?

Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Werden aber gewinnunabhängige Ausschüttungen geleistet, kann die Haftung in dieser Höhe wieder aufleben. Auf all diese Risiken musste der Anleger hingewiesen werden. Viele Schiffsfonds sind zwischenzeitlich in der Insolvenz und die Anleger haben dadurch einen Totalverlust erlitten.

 

OwnerShip MS K-Wave: Anleger müssen umfassend beraten werden

Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes hat ein Anleger den Anspruch, dass er vom Vermittler anleger- und anlagegerecht beraten wird. Der Vermittler muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers entspricht. Für sicherheitsorientierte Anleger ist diese Beteiligung von vornherein ungeeignet gewesen. Ein Vermittler konnte die Beteiligung nur Anlegern anbieten, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und auch das Risiko des Totalverlustes nicht scheuen.

 

OwnerShip MS K-Wave: Bankenhaftung bei verschwiegener Provision

Wird die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave durch eine Bank vermittelt, muss diese ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die sie von dem Emittenten für die Vermittlung des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave erhalten hat. Es liegt nach der Auffassung des Bundesgerichtshofes nahe, dass sich die Bank in einem Interessenkonflikt befindet. Sie wird eher im eigenen Provisionsinteresse handeln, als zum Wohle des Kunden.

 

OwnerShip MS K-Wave: Anleger fordern Schadensersatz

Wenn ein Anleger nicht richtig beraten wird, ihm Dinge verschwiegen werden oder er über die potenzielle Haftung als Kommanditist nicht aufgeklärt ist, stehen ihm grundsätzlich Schadensersatzansprüche zu. Der Anleger wird nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave nicht gezeichnet.

OwnerShip MS K-Wave ++ Schiffsfonds ++ Risiko Totalverlust
OwnerShip MS K-Wave ++ Schiffsfonds ++ Risiko Totalverlust

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