OwnerShip MS „O.M. Autumni“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko ++ Totalverlust

Im Jahr 2008 hat die OwnerShip Emissionshaus GmbH den Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ aufgelegt. Die Prognosen sind Makulatur. Ob das inzwischen angestrengte Sanierungskonzept trägt, ist offen. Anleger fragen sich, ob sie die Rückabwicklung fordern können und ihr Geld zurückerhalten.

Basisdaten des Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ beträgt 15.735.000,00 EUR. Die Anleger beteiligen sich daran mit 6.200.000,00 EUR. Die Fremdfinanzierung beträgt 9.000,00 EUR. Ferner gibt es eine Initiatorenbeteiligung in Höhe von 225.000,00 EUR sowie ein Agio in Höhe von 310.000,00 EUR. Im Jahr 2008 gab es Ausschüttungen in Höhe von 6 %.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“: Der Weg in die Krise

Aber bald bekam der Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ die verheerenden Auswirkungen der Schiffskrise zu spüren. Die im ersten Jahr relativ hohen Charterraten von 9.263,00 USD pro Tag mussten bereits ein dreiviertel Jahr später auf durchschnittlich 3.400,00 USD pro Tag reduziert werden. Damit konnten die laufenden Kosten nicht mehr abgedeckt werden. Im Jahr 2010 wurde ein Sanierungskonzept beschlossen, wonach 517.000,00 EUR von den Anlegern zur Sanierung zur Verfügung gestellt wurde.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“: Keine sichere Kapitalanlage

Für viele Anleger wird das ein Schock gewesen sein, war ihnen doch diese Beteiligung als eine sichere Kapitalanlage vermittelt worden, die sogar zur Altersvorsorge geeignet sein sollte. Viele Anleger haben auch nicht verstanden, dass sie als Kommanditist auch ein persönliches Haftungsrisiko tragen. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten erloschen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat, wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, lebt die Haftung wieder auf. So wurde dann die im Jahr 2008 erfolgte Ausschüttung entsprechend zur Sanierung wieder zurückgefordert. Darauf war kaum einer der Anleger gefasst.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“: Anleger- und anlagegerechte Beratung

Anleger müssen aber anleger- und anlagegerecht beraten werden. Das ist die Aufgabe des Vermittlers. Im Ergebnis heißt es, dass er genau prüfen muss, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ auf die persönlichen Bedürfnisse seines Kunden abgestimmt ist. Sicherheitsorientierten Anlegern hätte er diese Beteiligung  nicht anbieten dürfen. Im Jahr 2008 war schon deutlich zu erkennen, dass sich eine Finanzkrise anbahnen würde, die dann ja auch tatsächlich zu massiven Verwerfungen in der Weltwirtschaft geführt hat.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“: Bankenhaftung bei Falschberatung

Wurde die Beteiligung über eine Bank vermittelt, musste diese auch auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ erhalten hat. Der Bundesgerichtshof nennt diese verdeckten Innenprovisionen Kickback-Zahlungen oder Rückvergütungen. Werden solche verdeckten Provisionen gezahlt, ist darin ein Interessenkonflikt zu sehen, der dem Kunden ungefragt offenbart werden muss. Hierzu gibt es eine stabile höchstrichterliche Rechtsprechung mit unzähligen entsprechenden Urteilen.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“: Anleger fordern Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht anleger- und anlagegerecht beraten oder wird ihm die vorgenannte Rückvergütung an die Bank verschwiegen, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip MS „O.M. Autumni“ nicht gezeichnet.

OwnerShip MS „O.M. Autumni“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko ++ Totalverlust
OwnerShip MS „O.M. Autumni“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko ++ Totalverlust

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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