OwnerShip MS „Copenhagen“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko

Im Jahr 2008 wurde von dem OwnerShip Emissionshaus der Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ aufgelegt. Das Fondsschiff MS „Copenhagen“ wurde erst im Mai 2011 übernommen. Ausschüttungen hat es nicht gegeben. Anleger fragen sich, ob sie deshalb die Beteiligung rückabwickeln und Schadensersatz verlangen können.

Basisdaten des Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ betrug 4.125.000,00 EUR. Die Einlagen der Anleger betragen lediglich 1.990.000,00 EUR, allerdings gibt es eine auffällig hohe Initiatorenbeteiligung von 2.035.000,00 EUR sowie ein Agio von 100.000,00 EUR. Es ist insofern ein Eigenkapitalfonds.

Probleme bei OwnerShip MS „Copenhagen“

Mit der Leistungsbilanz 2010 wurde von dem Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ mitgeteilt, dass die Übernahme durch den Betreiber Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG erst für das Jahr 2011 vorgesehen ist. Die Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG hält zwei weitere Schiffe aus den OwnerShip-Schiffsfonds, nämlich die MS „Grenaa“ sowie die MS „Esbjerg“. Es liegt der Verdacht nahe, dass es bei der Finanzierung der Schiffe Probleme gegeben hat und dass deswegen das Emissionshaus OwnerShip selber den Fonds mit Geld unterstützen musste.

OwnerShip MS „Copenhagen“: Keine sichere Kapitalanlage

Derartige Ungereimtheiten im Vorfeld machen deutlich, dass die Beteiligung an einem Schiffsfonds, so auch hier am OwnerShip MS „Copenhagen“, keine sichere Kapitalanlage darstellt. Als solche ist die Beteiligung aber vielfach den Anlegern angepriesen worden. Vielen Anlegern ist nicht einmal bewusst, dass sie sich als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft beteiligen und sie damit ein unternehmerisches Risiko eingehen, das immer auch mit dem Risiko des Totalverlustes verbunden ist. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung ungeeignet.

OwnerShip MS „Copenhagen“: Umfassende Aufklärung der Anleger

Die Aufgabe eines Anlageberaters ist es allerdings, den Kunden anleger- und anlagegerecht zu beraten. Der Vermittler muss also prüfen, ob der von ihm angebotene Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Vor dem Hintergrund hätte er den  Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ nur Anlegern anbieten dürfen, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage akzeptieren können.

OwnerShip MS „Copenhagen“: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird ein Anleger nicht anleger- und anlagegerecht beraten, sondern ist die Beratung falsch oder unvollständig, stehen ihm grundsätzlich Schadensersatzansprüche zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ nicht gezeichnet.

OwnerShip MS „Copenhagen“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko
OwnerShip MS „Copenhagen“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schiffsfonds OwnerShip MS " Copenhagen" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.