OwnerShip MS “Pride of Madrid” ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Totalverlust

2007 wurde der Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” vom Emissionshaus OwnerShip GmbH aufgelegt. 2012 musste der  Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” Insolvenz anmelden. Anleger erleiden Totalverlust. Von wem können die Anleger des Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” Schadensersatz verlangen?

Zahlen um Schiffsfonds OwnerShip MS „Pride of Madrid“

Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” beträgt 23.525.000,00 EUR. Anleger bringen 9.425.000,00 EUR ein. Ferner gibt es eine Fremdfinanzierung über 13.650.000,00 EUR. Es gibt eine Initiatorenbeteiligung von 425.000,00 EUR und ein Agio in Höhe von  450.000,00 EUR. Bis zum Jahre 2011 ist es zu kumulierten Ausschüttungen in Höhe von 18 % gekommen, so berichtet die Handelsblattform „Zweitmarkt.de“.

Die Vorgeschichte des Schiffsfonds OwnerShip MS „Pride of Madrid“

Der  Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” beteiligt sich an der MS „Pride of Madrid“ Schifffahrtsgesellschaft GmbH & Co. KG, die das gleichnamige Mehrzweckfrachtschiff verchartert. Vorher fuhr dieses Mehrzweckfrachtschiff unter der Bezeichnung MS „Beluga Fascinations“ für die Beluga Shipping GmbH. Die Beluga-Gruppe konnte sich allerdings nicht am Markt halten. Deshalb wurde knapp 300 Anlegern ein Sanierungskonzept gestartet. Diese Anleger übernahmen das Mehrzweckschiff MS „Beluga Fascinations“ und starteten unter der Bezeichnung OwnerShip Schiffsfonds MS „Pride of Madrid“ neu durch.

Sanierung des Schiffsfonds OwnerShip MS „Pride of Madrid“ gescheitert

Gemäß einer Meldung des „manager-magazins“ gab es mit der finanzierenden Bank NordLB Hannover Probleme. Die Verhandlungen zogen sich in die Länge. Letztlich wurde dem Sanierungskonzept eine Absage erteilt. Deshalb musste im Jahr 2012 die Insolvenz beim Amtsgericht Bremen angemeldet werden (Az. 517 IN 4/12).

OwnerShip MS “Pride of Madrid”: Für sicherheitsorientierte Anleger nicht geeignet

Das Gesamtkonzept stand von vornherein unter einem schlechten Stern. Für sicherheitsorientierte Anleger war es von vornherein nicht geeignet. Vielen Anlegern wurde nicht einmal bewusst, dass sie sich als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beteiligen und damit auch ein persönliches Risiko eingehen. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten grundsätzlich auf die Höhe seiner Einlage beschränkt, die ist hier vollständig geleistet worden.

OwnerShip MS “Pride of Madrid”: Rückforderung der Ausschüttungen

 dWenn allerdings Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, lebt die Haftung in Höhe dieser Ausschüttungen wieder auf. Das wird gerade dann von Bedeutung sein, wenn Liquiditätsengpässe entstehen - oder wie hier - die Insolvenz eintritt. Es droht die Gefahr der Rückforderung dieser Ausschüttungen.

OwnerShip MS “Pride of Madrid”: Anleger müssen umfassend informiert werden

Ein Anlageberater muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds OwnerShip MS “Pride of Madrid” zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden past. Sicherheitsorientierten Anlegern hätte er die Beteiligung nie anbieten dürfen. Der Schiffsfonds OwnerShip MS “Pride of Madrid” ist nur etwas für Anleger, die bewusst Risiken eingehen und die auch den Verlust ihrer Kapitalanlage akzeptieren können.

OwnerShip MS “Pride of Madrid”: Anleger fordern Schadensersatz

Wird ein Anleger falsch beraten oder warden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich Schadensersatzanspruch zu. Dies ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes. Der Anleger wird dann so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem OwnerShip MS “Pride of Madrid” nicht gezeichnet.

OwnerShip MS “Pride of Madrid” ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Totalverlust
OwnerShip MS “Pride of Madrid” ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Totalverlust

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schiffsfonds OwnerShip MS "Pride of Madrid" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.