OwnerShip MS „Seven Islands“ ++ Schiffsfonds ++ Bewertung

Die OwnerShip Emissionshaus GmbH hat den Schiffsfonds MS „Seven Islands“ 2010 emittiert. Die Prognosen konnten nicht eingehalten werden. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung rückabwickeln und ihr Geld zurückerhalten können.

Basisdaten zum Schiffsfonds OwnerShip  MS „Seven Island“

Der Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von 26.184.000,00 EUR. Die Einlagen der Anleger betragen 6.057.000,00 EUR. Die Fremdfinanzierung beträgt 19.549.000,00 EUR. Ferner gibt es eine Initiatorenbeteiligung in Höhe von 275.000,00 EUR und ein Agio von 303.000,00 EUR. Der Schiffsfonds OwnerShip MS „Seven Island“ beteiligt sich an der MS „Seven Islands“ Kai Freese GmbH & Co. KG, die das gleichnamige Massengutschiff MS „Seven Island“ verchartert. Die kumulierten Ausschüttungen betrugen bis zum Jahr 2015 27,5 %.

OwnerShip MS „Seven Islands“: Ungeeignet für sicherheitsorientierte Anleger

Die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ ist den Anlegern regelmäßig als eine sichere Kapitalbeteiligung empfohlen worden. Es handelt sich um eine Kommanditbeteiligung, die schon per se als unternehmerische Beteiligung nicht ohne Risiko zu haben ist. Dieses Risiko kann gerade bei Schiffsfonds bis zum Risiko des Totalverlustes gehen. Über 400 deutsche Schiffsfonds sind in den letzten Jahren in die Insolvenz gegangen. Von dieser weltweiten Krise hat sich der Schifffahrtsmarkt bis heute nicht erholt. Eine Änderung ist nicht in Sicht.

OwnerShip MS „Seven Island“: Umfassende Beratung erforderlich

Für sicherheitsorientierte Anleger ist deshalb auch eine Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ nicht geeignet. Ein Anlageberater muss aber seinen Kunden stets anleger- und anlagegerecht beraten. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes bedeutet das, dass er genau prüfen muss, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ für die persönlichen Bedürfnisse des Kunden geeignet ist und seinen Wünschen entspricht. Deshalb konnte der Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ nur Anlegern angeboten werden, die bereit sind, Risiken einzugehen und die den Verlust ihrer Kapitalanlage in Kauf nehmen.

OwnerShip MS „Seven Islands“: Interessenkonflikt bei Bankenvermittlung

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese auch über die Innenprovision aufklären, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ von dem Initiator erhalten hat. Diese Kickback-Zahlung oder Rückvergütung, wie der Bundesgerichtshof sie nennt, stellt einen Interessenkonflikt dar, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“: Schadensersatz für Anleger

Wird ein Anleger nicht über alle Risiken aufgeklärt oder werden ihm diese verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Dies ist seit vielen Jahren die höchstrichterliche Rechtsprechung. Hierzu gibt es unzählige Urteile. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Schiffsfonds OwnerShip „Seven Island“ nicht gezeichnet.

OwnerShip MS „Seven Islands“ ++ Schiffsfonds ++ Bewertung
OwnerShip MS „Seven Islands“ ++ Schiffsfonds ++ Bewertung

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Schiffsfonds OwnerShip MS " Seven Islands" die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.