OwnerShip Tonnage VII ++ Schiffsfonds ++ Rückabwicklung ++ Schadensersatz

Im Jahr 2007 hat das OwnerShip Emissionshaus den Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII aufgelegt. Da seit 2011 keine Ausschüttungen mehr erfolgen, fragen sich Anleger, ob sie die Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können.

Zahlen zum Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII

Anleger des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII haben 6.725.000,00 EUR eingelegt. Ferner gibt es eine Initiatorenbeteiligung in Höhe von 25.000,00 EUR sowie ein Agio von 336.000,00 EUR. Das Gesamtinvestitionsvolumen des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII betrug mithin 7.061.000,00 EUR. Bemerkenswerterweise ist der Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII ein Eigenkapitalfonds ohne Fremdfinanzierung. Der Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII beteiligt sich an den beiden Einschiffgesellschaften

- MS „Amber“ Kai Freese GmbH & Co. KG sowie

- MS „Jasper“ Kai Freese GmbH & Co. KG,

die zwei Mehrzweckfrachtschiffe mit dem entsprechenden Namen verchartern. Die beiden Fondsschiffe des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII konnten trotz fester Charterverträge gerade die Betriebskosten erwirtschaften. Seit 2011 gibt es keine Ausschüttungen mehr.

OwnerShip Tonnage VII: Keine sichere Kapitalanlage

Der Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII ist allerdings den Anlegern als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Auf die mit der Beteiligung verbundenen Risiken wurde meist nicht hingewiesen bzw. die Risiken wurden kleingeredet. Nicht einmal ist den Anlegern bewusst, dass sie sich als Kommanditisten an einer Kommanditgesellschaft beteiligen.

OwnerShip Tonnage VII: Persönliche Haftung der Kommanditisten

Auch als Kommanditist kann man persönlich in die Haftung genommen werden. Zwar ist die Haftung grundsätzlich ausgeschlossen, wenn die Einlage vollständig erbracht ist. Wenn aber Ausschüttungen erfolgen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, kann in Höhe der Ausschüttung die persönliche Haftung des Anlegers wieder aufleben.

OwnerShip Tonnage VII: Können Ausschüttungen zurückgefordert werden?

Das ist keine abstrakte Gefahr. Sie kann auch den Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII treffen. In vielen Fonds, die oft schon seit vielen Jahren laufen und wo Schadensersatzansprüche bereits verjährt sind, werden Anleger aufgefordert, ihre Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen. Dies geschieht im Falle von Liquiditätsengpässen oder wenn der Fonds in die Insolvenz gegangen ist und offene Rechnungen beglichen werden müssen.

OwnerShip Tonnage VII: Wie müssen Anleger aufgeklärt werden?

Auf all diese Risiken sind die Anleger des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII meist nicht hinreichend aufgeklärt worden. Dabei muss ein Anlageberater seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss also genau prüfen, ob die individuellen Wünsche mit dem von ihm empfohlenen Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII übereinstimmen. Dazu gehört auch die Aufklärung über die vorbeschriebenen Risiken und die persönliche Haftung eines Kommanditisten.

OwnerShip Tonnage VII: Nur was für mutige Kapitalanleger

Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung ungeeignet. Ein Anlageberater hätte den Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII nur Anlegern empfehlen dürfen, die bereit sind, erhebliche Risiken einzugehen und die auch ihr eingesetztes Kapital riskieren wollen.

Rückforderung von Ausschüttungen

Zu den Beratungspflichten des Anlageberaters gehört auch der Hinweis, dass Ausschüttungen unter Umständen wieder zurückgefordert werden müssen, wenn diese Ausschüttungen nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Bei Liquiditätsproblemen oder gar bei der Insolvenz kann der Insolvenzverwalter gemäß § 172 HGB die Rückzahlung dieser Ausschüttungen verlangen. Die Anleger müssen sich bewusst sein, dass die Rückforderung der Ausschüttungen nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen abgewehrt werden kann.

Verlängerte Verjährung für Rückforderung

Die Forderung zur Rückzahlung von Ausschüttungen unterliegt nicht der 10-jährigen absoluten Verjährungsfrist, wie die potenziellen Schadensersatzansprüche. Den Anlegern droht also nicht nur der Totalverlust, sondern sie müssen sogar befürchten, dass sie bereits erhaltene Ausschüttungen am Ende wieder zurückzahlen müssen.

OwnerShip Tonnage VII: Bank muss über Provision aufklären

Wird die Beteiligung über eine Bank vermittelt, muss diese den Kunden ungefragt auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII erhalten hat. Der Bundesgerichtshof nennt diese verdeckte Innenprovision auch Rückvergütung oder Kickback-Zahlung. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Provision einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offenbart werden muss.

OwnerShip Tonnage VII: Anleger erhalten Schadensersatz

Wird der Anleger nicht über die Provision aufgeklärt oder wird er ansonsten nicht anleger- und anlagegerecht beraten, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er den Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII nicht gezeichnet.

OwnerShip Tonnage VII ++ Schiffsfonds ++ Rückabwicklung ++ Schadensersatz
OwnerShip Tonnage VII ++ Schiffsfonds ++ Rückabwicklung ++ Schadensersatz

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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