OwnerShip

Zahlreiche Anleger in diese Schiffsfonds erlitten einen Totalverlust und wurden im Vorfeld nur unzureichend über die Risiken aufgeklärt. Wie können sie ihre Schadensersatzansprüche durchsetzen?

Vielen Anlegern der OwnerShip Schiffsfonds ist nicht bewusst, dass sie als Kommanditisten an ihrer Gesellschaft beteiligt sind. Ihnen wurde das Ganze als reines Renditemodell dargestellt.

Der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Quintett ist eine Art Dachfonds, der sich indirekt an anderen Schiffsfonds beteiligt. Die im Prospekt prognostizierten Ausschüttungen sind zu keinem Zeitpunkt erfüllt worden, den es gab gar keine. Den Anlegern wurde zuvor mitgeteilt, dass aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen und finanziellen Situation die Schiffsgesellschaften MS K-Water und MS O.M. Aestatis vor dem Aus stehen. Die Fondsschiffe des OwnerShip Feeder Quintett wurden verkauft.

Die Prognosen für die Renditen des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage V sind nicht annähernd eingehalten. Im Jahr 2010 musste im Rahmen eines Sanierungskonzeptes zusätzlich Kapital durch die Gesellschafter zur Verfügung gestellt werden.

Landgericht Mannheim verurteilte die Bank auf Schadensersatz für die Vermittlung des Schiffsfonds OwnerShip MS K-Breeze, weil Provisionszahlungen in Höhe von 14 Prozent verschwiegen wurden.

Obwohl der Schiffsfonds OwnerShip Tonnage IV einen festen Chartervertrag hat, erfolgten seit 2011 keine Ausschüttungen mehr. Die mit der Chartergesellschaft vereinbarten Nettotagesraten wurden immer geringer.

Anfang des Jahres 2016 wurden die Anleger in den Schiffsfonds OwnerShip MS lle de Capri aufgefordert, vorsorglich einem Verkauf des Objektschiffes MS „Ile de Capri“ zuzustimmen. Bleibt zu hoffen, dass der Verkaufspreis ausreichen wird, die Kosten abzudecken, sonst droht den Anlegern die Rückzahlung der Ausschüttungen.

Auch der Schiffsfonds OwnerShip MS K-Wave hatte mit den Auswirkungen der weltweiten Schiffskrise zu kämpfen. Mit den schwankenden Charterraten konnten die Kosten nicht abgedeckt werden.

Die beiden Fondsschiffe des Schiffsfonds OwnerShip Tonnage VII konnten trotz fester Charterverträge gerade die Betriebskosten erwirtschaften. Seit 2011 gibt es keine Ausschüttungen mehr. Bereits erhaltene Ausschüttungen können im Falle eines Liquiditätsengpasses oder einer Insolvenz zurückgefordert werden.

Der Schiffsfonds OwnerShip Feeder Duo konnte trotz einer regelmäßigen Auslastung die notwendigen Betriebskosten nicht erwirtschaften. Beide Schiffe des OwnerShip Feeder Duo sind insolvent und die Anleger erlitten einen Totalverlust.

Auch die Anleger in den Schiffsfonds MS „O.M. Autumni“ tragen das Risiko eines Totalverlustes. Denn Prognosen wurden nicht eingehalten und ob das angestrengte Sanierungskonzept trägt, ist offen.

Die Anleger des insolventen OwnerShip MS “Pride of Paris”erleiden Totalverlust, nachdem die kreditgebende Bank den Geldhahn abdrehte, weil ein Sanierungskonzept scheiterte.

Der Schiffsfonds OwnerShip MS „Seven Island“ beteiligt sich an der MS „Seven Islands“ Kai Freese GmbH & Co. KG, die das gleichnamige Massengutschiff MS „Seven Island“ verchartert. Die versprochenen Einnahmen konnten nicht erzielt werden.

2008 wurde von dem OwnerShip Emissionshaus der Schiffsfonds OwnerShip MS „Copenhagen“ aufgelegt. Vermutlich hat es bei der Finanzierung der Schiffe Probleme gegeben. Es gab keine Ausschüttung.

Es gibt ein Urteil zur Prospekthaftung gegen den Schiffsfonds Ownership MS “Grenaa”. Er beteiligte sich an der Reederei M. Lauterjung GmbH & Co. KG MS „Grenaa“, aber der von der Werft zugesagte Übergabetermin wurde nicht eingehalten. Bereits im ersten Jahr mussten die Anleger Einbußen hinnehmen.

2012 musste der Schiffsfonds Ownership MS “Pride of Madrid” Insolvenz anmelden. Anleger erlitten einen Totalverlust.

Ein Vermittler muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Die Beteiligung an OwnerShip Schiffsfonds ist Anlegern regelmäßig als eine sichere Kapitalbeteiligung empfohlen worden. Jedoch handelt es sich um eine Kommanditbeteiligung, die als unternehmerische Beteiligung nicht ohne Risiko zu haben ist. In vielen Fonds, die oft schon seit vielen Jahren laufen und wo Schadensersatzansprüche bereits verjährt sind, werden Anleger aufgefordert, ihre Ausschüttungen wieder zurückzuzahlen. Diese Risiken schließen gerade bei Schiffsfonds die Realisierung eines Totalverlustes mit ein. Für sicherheitsorientierte Anleger ist eine Beteiligung an solchen Schiffsfonds nicht geeignet.

Es gehört zu den Beratungspflichten des Anlageberaters auf all diese Risiken hinzuweisen. Ebenso müssen Banken ungefragt über Innenprovisionen informieren. Geschieht das nicht, steht dem Anleger ein Schadensersatzanspruch zu.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern de OwnerShip Schiffsfonds die kostenlose Prüfung ihres Falles an.

Chronologische Liste mit allen Beiträgen zu OwnerShip:

26.08.15

OwnerShip Schiffsfonds ++ Bewertung

22.01.16

OwnerShip Feeder Quintett ++ OwnerShip Schiffsfonds ++ Risiko

27.01.16

OwnerShip Feeder Quintett ++ Fondsschiffe werden verkauft

16.03.16

OwnerShip Tonnage V ++ OwnerShip Schiffsfonds ++ Risiko ++ Totalverlust

06.05.16

OwnerShip MS „K-Breeze“ ++ Ownership Schiffsfonds ++ Urteil ++ Provision

18.05.16

OwnerShip Tonnage IV ++ Schiffsfonds ++ Verjährung 2016

21.05.16

OwnerShip MS lle de Capri ++ Schiffsfonds ++ Verjährung in 2016

23.05.16

OwnerShip MS K-Wave ++ Schiffsfonds ++ Risiko Totalverlust

23.05.16

OwnerShip Tonnage VII ++ Schiffsfonds ++ Rückabwicklung ++ Schadensersatz

23.05.16

OwnerShip Feeder Duo ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz

25.05.16

OwnerShip MS „O.M. Autumni“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko ++ Totalverlust

25.05.16

OwnerShip MS “Pride of Paris” ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Totalverlust

27.05.16

OwnerShip MS „Seven Islands“ ++ Schiffsfonds ++ Bewertung

27.05.16

OwnerShip MS „Copenhagen“ ++ Schiffsfonds ++ Risiko

27.05.16

Ownership MS “Grenaa” ++ Schiffsfonds ++ Prospekthaftung

27.05.16

OwnerShip MS “Pride of Madrid” ++ Schiffsfonds ++ Insolvenz ++ Totalverlust

 

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.