Panarubber – Timberfarm - Erfahrungen

Mit den Fondsbeteiligungen Panarubber 17 GmbH & Co. KG, Panarubber 18 GmbH & Co. KG und Panarubber 19 GmbH & Co. KG hat die große Timberfarm GmbH Kommanditbeteiligungen als Investment angeboten, die mit einem hohen Totalverlustrisiko verbunden sind. Bei der Panarubber bekommen die von den Bilanzen enttäuschten Anleger schnell das Gefühl, dass die Timberfarm GmbH vorhandene Fonds nicht stabilisiert, sondern stattdessen einfach einen neuen emittiert. Zu Recht fragen sich die Anleger der Panrrubber Fonds nun, wie Sie ihr investiertes Kapital zurückerlangen können.

Panarubber 17: Kautschuk als schwaches Zugpferd

Mit Panarubber 17 wurde am 20.12.2016 ein Fonds prospektiert, dessen wirtschaftlicher Fokus auf dem Betrieb einer in Panama ansässigen Kautschukplantage liegt und der ein Gesamtinvestitionsvolumen von € 8.500.000 aufweist. Dabei drehte sich alles um den Erwerb von entsprechenden Bäumen sowie Pachteinnahmen des entsprechenden Geländes. Hierbei setzte die Panarubber 17 zwar auf Nachhaltigkeit, missachtete dabei aber die Wirtschaftlichkeit. Vor allem der Jahresfehlbetrag in Höhe von € 12.317,46 im Jahr 2017 enttäuschte die Anleger schwer, da dieser Betrag unmittelbar zu einer Belastung der Kapitalkonten in selbiger Höhe führte.

Panarubber 18: Nicht aus Fehlern gelernt

Bereits im darauffolgenden Jahr prospektierte Timberfarm mit der Panarubber 18 einen Nachfolge-Fonds. Die am 13.12.2017 emittierte Panarubber 18 erhoffte sich hohe Einnahmen durch den Verkauf des Holzes und Kautschuks entsprechender Bäume. Hierbei kann die Panarubber 18 auf ein Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von € 10.625.000 zurückgreifen. Auch hier machen die Zahlen des Jahresabschlusses von 2018 deutlich, dass fehlerhaft gewirtschaftet wurde. Ein Jahresfehlbetrag von nahezu € 2.400 wird auf die Kapitalkonten der Anleger umgewälzt. Ein Totalverlustrisiko droht, wenn diese wirtschaftliche Schieflage nicht bald endet.

Panarubber 19: Totalverlustrisiko ist allgegenwärtig
Mit Panarubber 19 bleibt die Timberfarm ihrem Trend treu, statt Sanierung alter Fonds auf Emittieren neuer Fonds zu setzen. Die am 11.12.2018 prospektierte Panarubber 19 hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von € 8.500.000. Für die Zahlung einer Mindestbeteiligungssumme in Höhe von € 4.250, die nur in Form einer Einmalzahlung erfolgen kann, ist eine Beteiligung möglich. Hierbei stellt die Panarubber 19 höchst unrealistische Anlageerfolge von 218 % in Aussicht. Ein Blick auf die vergangenen Fonds von Panarubber macht deutlich, dass kein Erfolg, sondern vielmehr ein Misserfolg bis hin zum Totalverlust des Kapitals zu befürchten ist.

Panarubber: Risikoreicher WirtschaftssektorEin Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Holzpreises in den letzten Jahren macht deutlich, dass die Fonds von Panarubber ungeeignet für sicherheitsorientierte Anleger sind. Die Konkurrenz aus anderen Ländern ist schlicht zu groß. Große Holzexporteure wie China und Brasilien laufen der kleinen Holzwirtschaft Panamas schlicht den Rang ab. Wer eine zukunftssichere Geldanlage sucht, wird bei der Panarubber keineswegs fündig.


Panarubber: Missachtete Pflichten der Anlageberater

Das hohe Totalverlustrisiko einer entsprechenden Investition hätte bei einer Anlageberatung zur Sprache kommen müssen. Hierzu sind in Deutschland tätige Anlageberater gesetzlich verpflichtet. Kommt es zu keiner oder nur einer unzureichenden Aufklärung, wird von einer Falschberatung gesprochen. Es ist davon auszugehen, dass auch Anleger eines der Fonds von Panarubber Opfer einer Falschberatung geworden sind.

Panarubber: Anspruch auf Schadenersatz und außerordentliche Kündigung
Die Anleger der Panarubber haben jedoch rechtliche Möglichkeiten. Sie können zum einen gegen den entsprechenden Anlageberater vorgehen. Aufgrund einer Pflichtverletzung ist es möglich einen Schadensersatzanspruch gegen ihn geltend zu machen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung der Beteiligung an der Panarubber. Schließlich erkennt der BGH in ständiger Rechtsprechung eine Falschberatung als Grund zur außerordentlichen Kündigung an.

Resch Rechtsanwälte: Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Panarubber die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.


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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.