Paribus Rail Portfolio I ++ Paribus Capital ++ Infrastrukturfonds

Im Jahr 2008 hat die Paribus Capital GmbH den Infrastrukturfonds Paribus Rail Portfolio I aufgelegt. Die Prognosen werden nicht eingehalten. Die Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung kündigen und Schadensersatz verlangen können.

Basisdaten des Paribus Rail Portfolio I
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Paribus Rail Portfolio I beträgt € 36.745.000,00. Der Paribus Rail Portfolio I ist ein Eigenkapitalfonds. Der Paribus Rail Portfolio I Infrastrukturfonds wurde genutzt, um 38 gebrauchte Lokomotiven für Rangier-, Zubringer- und Streckendienste im Schienengüterverkehr zu erwerben.

Paribus Rail Portfolio I verkalkuliert sich
Doch aufgrund des Alters einiger Lokomotiven musste die Paribus Rail Portfolio I feststellen, dass es bei einem durchschnittlichen Flottenalter von 26 Jahren und einer prognostizierten Nutzungsdauer von 40 Jahren Mehrkosten geben würde, die so nicht geplant waren. Hinzu kamen noch Kosten für verunfallte Lokomotiven, aber auch der Ausfall einzelner Lokomotiven.

Probleme des Paribus Rail Portfolio I

Die Mieteinnahmen konnten nicht erzielt werden. Die Geschäftsführung musste 2013 konzedieren: „Beim Rail Portfolio 1 mussten wir die Ausschüttungen kürzen, um die Liquiditätsreserve wieder aufzufüllen. Aufgrund des starken Zinsrückgangs an den Finanzmärkten lagen die Erträge unserer Festgeldanlagen in den vergangenen Jahren unter Plan. Vor allem aber gab es eine Häufung bei den Werkstattaufenthalten der Lokomotiven, die wir so nicht erwartet hatten. Die Kosten dafür überstiegen daher unsere Kalkulation."

Paribus Rail Portfolio I: Nichts für sicherheitsorientierte Anleger
Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung an dem Paribus Rail Portfolio I ohnehin nicht geeignet. Es ist eine unternehmerische Beteiligung, die immer auch dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt ist. Ein Anlageberater muss seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss überprüfen, ob der von ihm empfohlene Paribus Rail Portfolio I zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Vor diesem Hintergrund konnte er eine Beteiligung an dem Paribus Rail Portfolio I nur Anlegern anbieten, die bereit sind, hohe Risiken einzugehen.

Paribus Rail Portfolio i: Anleger wollen Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Paribus Rail Portfolio I nicht gezeichnet.

29.03.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Paribus Capital – Rail Portfolio I die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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