SIP Grundbesitz Anlagen AG ++ Risiko des Totalverlustes

In ihrem Kurzportrait betreibt die SIP Group, zu der auch die SIP Grundbesitz Anlagen AG gehört, seit 1968 sehr erfolgreich den Ankauf, die Wertverbesserung, die Verwaltung, die Teilung und den Verkauf von ganzen Immobilienpaketen. Dabei soll in jedem Objekt eine sichtbar positive Veränderung geschaffen werden. Für die Anleger der SIP Grundbesitz Anlagen erweist sich allerdings die Beteiligung als ein ziemliches Desaster. Die Ausschüttungen sind eingestellt. Anleger der SIP Group sorgen sich um ihr Geld.

SIP Grundbesitz Anlagen: Zahlen zeigen Risiken für Anleger auf
Der Brancheninformationsdienst diebewertung berichtet im Herbst 2014, dass in der Bilanz der SIP Group ein Immobilienbestand in Höhe von 15.624.614,58 EUR ausgewiesen ist. Allerdings stehen dem noch Bankverbindlichkeiten in Höhe von 13.999.045,02 EUR entgegen. Demnach besteht nur noch ein Immobilienwert von ca. 1,625 Millionen EUR. Da bestehen erhebliche Zweifel, ob damit das Genussrechtskapital, mit dem sich die Anleger der SIP Group beteiligt haben, bedient werden kann. Dieses beträgt nämlich laut Bilanz 5.571.275,71 EUR. Das ergibt ein Minus von über 4 Millionen Euro, so ist dann auch verständlich, dass es immer wieder zu Zahlungsstockungen kommt. Für die Anleger der SIP Group ist es eine riskante Angelegenheit.

SIP Grundbesitz Anlagen: Wie sicher sind Genussrechte?
Es ist eine unternehmerische Beteiligung, die regelmäßig sogar im Falle der Insolvenz dem Risiko des Totalverlustes ausgesetzt sind. Vielfach werden die Gläubiger des Genussrechtskapitals nicht einmal als Gläubiger anerkannt. Das hängt von den individuell ausgestalteten Genussrechtsbedingungen ab. Ein Insolvenzverwalter wird im Insolvenzfall also ganz genau anschauen, ob er die Genussrechtsinhaber der SIUP Grundbesitz Anlagen überhaupt bedienen muss oder ob er das Kapital dem Eigenkapital der Gesellschaft zurechnen kann.

SIP Grundbesitz Anlagen: Anspruch auf Schadensersatz

Auf diese Risiken hätte ein Anlageberater hinweisen müssen. Ein Anleger muss individuell, anleger- und anlagegerecht, so will es der Bundesgerichtshof, beraten werden. Für sicherheitsorientierte Anleger war diese Beteiligung von vorn herein völlig ungeeignet. Es droht das Risiko des Totalverlustes. Wird ein Anleger nicht ordnungsgemäß beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, dann steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Fonds nicht gezeichnet.

22.08.2016

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Fonds SIP Grundbesitz die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen   aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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