Premicon MS Astor

Die Premicon Hochseekreuzfahrt GmbH & Co. KG MS Astor ist ein Schiffsfonds, der im Jahr 2009 aufgelegt wurde. Das Angebot zur Beteiligung am MS Astor wurde nicht nur von unabhängigen Anlageberatern, sondern auch von Banken ausgesprochen. Wer damals Geld in die MS Astor investierte dürfte mittlerweile mehr als verärgert sein. Schließlich offenbarte sich der Schiffsfonds anders als den Anlegern ursprünglich suggeriert wurde. Eine Beteiligung an einem Schiffsfonds ist außerordentlich risikoreich - bei der MS Astor verhält sich dies nicht anders. Wir können sicherheitsorientierten Anlegern von einer Beteiligung nur abraten.

MS Astor: Insolvenz im Jahr 2014

Die Schifffahrtskrise machte auch vor dem Kreuzfahrtschiff MS Astor keinen Halt. Dementsprechend musste die MS Astor im Jahr 2014 Insolvenz anmelden. Selbstverständlich weckte dies viele Ängste der Anleger. Das bei der Anlageberatung verschwiegene Totalverlustrisiko wurde nun Realität. Die Gründe für die Insolvenz der im Jahr 1987 erbauten MS Astor waren schnell gefunden. Nachdem der Kreuzer im Jahr 2010 modernisiert wurde, gab es im herausgegebenen Prospekt schlechte Neuigkeiten. Da die Chartereinnahmen der MS Astor lediglich zwei Drittel der im Prospekt prognostizierten betrugen, geriet der Ein-Schiff-Fonds in eine wirtschaftliche Schieflage. Dies war erst der Anfang. Den scheinbar unausweichlichen Ernstfall der Arretierung des Fonds konnte die Premicon durch Zahlung offener Rechnungen in letzter Sekunde aufhalten. Schlussendlich kam es jedoch zur Pleite der MS Astor. Im Jahr 2014 meldete die Premicon Insolvenz ihres Ein-Schiff-Fonds an und verkaufte das Kreuzfahrtschiff MS Astor.

MS Astor: Die Pflichten eines Anlageberaters
Wie viele Anleger berichtet haben, wurde Ihnen bei der Anlageberatung verschwiegen, dass es sich bei der MS Astor um eine Beteiligung handelt, die höchst risikoreich ist. Dieses Risiko kann bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Ein Anlageberater ist dazu verpflichtet einen potentiellen Anleger über die Gefahren einer Investition aufzuklären. Dies gilt vor allem dann, wenn ein Anleger auf der Suche nach einer stabilen und sicheren Geldanlage ist. Sollte die Anlageberatung durch eine Bank stattfinden, besteht die zusätzliche Pflicht über die Vergütung für die Vermittlung aufzuklären.

MS Astor: Pflichtverletzung der Anlageberater
Resch Rechtsanwälte unterstützen Mandanten, die sich für eine Beteiligung an der MS Astor entschieden. In Folge der Insolvenz des Schiffsfonds befürchten diese zu Recht den Totalverlust ihres investierten Geldes. Da aufgrund der Insolvenz zunächst einmal die offenen Forderungen der geldgebenden Banken getilgt werden müssen, wird eine Ausschüttung an die Anleger immer unwahrscheinlicher.  

MS Astor: Rechtliche Möglichkeiten nach Falschberatung
Sollte ein Anleger Opfer einer Falschberatung durch Anlageberater oder Bank geworden sein, offenbaren sich rechtliche Möglichkeiten. Zum einen hat der Anleger einen Schadensersatzanspruch gegen denjenigen, der ihn nicht oder nur unzureichend auf das Risiko einer Beteiligung an der MS Astor hingewiesen hat. Darüber hinaus gewährt eine Falschberatung nach ständiger Rechtsprechung des BGH ein außerordentliches Kündigungsrecht der Beteiligung.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der MS Astor die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.


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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.

Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.