Sachsenfonds Australien-Fonds II – Verjährung 2017

Im Jahr 2007 hat die Sachsenfonds GmbH den Immobilienfonds Sachsenfonds Australien-Fonds II aufgelegt. Die prognostizierten Ausschüttungen werden nicht eingehalten. Auf dem Zweitmarkt wird der Sachsenfonds Australien-Fonds II nur noch mit 72 % gehandelt. Die meisten Schadensersatzansprüche der Anleger des Sachsenfonds Australien-Fonds II verjähren in 2017.

Basisdaten des Sachsenfonds Australien-Fonds II
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Sachsenfonds Australien-Fonds II beträgt AUD 82.609.000,00. Diese Summe setzt sich durch die Beteiligung der Anleger in Höhe von AUD 30.500.000,00, einem Agio in Höhe von AUD 1.525.000,00, einer Liquiditätsreserve in Höhe von AUD 94.000,00 sowie einer Fremdfinanzierung in Höhe von  AUD 50.575.000,00 zusammen.

Der Sachsenfonds Australien-Fonds II investierte in zwei „Class A“-Büroimmobilien, die in den Jahren 2004 und 2007 fertiggestellt worden sind. Hauptmieter mit 57 % der Fläche ist der australische Staat. Bis zum Jahr 2012 wurden prognosegemäß 6 % p. a. ausgeschüttet. Auf dem Zweitmarkt wurde der Sachsenfonds Australien-Fonds II zuletzt am 01.11.2016 mit 72 % gehandelt.

Sachsenfonds Australien-Fonds II: Aufklärung über Risiko

Vielen Anlegern ist nicht bewusst, dass sie mit der Zeichnung des Sachsenfonds Australien-Fonds II einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Vielen Anlegern ist ebenfalls nicht bewusst, dass sie unter Umständen noch in die persönliche Haftung genommen werden können, wenn sie Ausschüttungen erhalten haben, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet wurden. Dann nämlich kann nach § 172 HGB diese gewinnunabhängigen Ausschüttung wieder zurückgefordert werden. Auf dieses Risiko muss hingewiesen werden, denn bei dem Sachsenfonds Australien-Fonds II sind insgesamt kumulierte Ausschüttungen in Höhe von 36 % erfolgt. Diese stehen unter dem Vorbehalt der Rückforderung.

Sachsenfonds Australien-Fonds II: Schadensersatzanspruch bei Falschberatung

Ein Anleger muss zudem umfassend und anleger- und anlagegerecht beraten werden, so hat das der Bundesgerichtshof formuliert. Der Anlageberater muss also genau prüfen, ob der von ihm empfohlene Sachsenfonds Australien-Fonds II zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, hat er einen Schadensersatzanspruch. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Sachsenfonds Australien-Fonds II nicht gezeichnet. Für Anleger ist die Zeit des Handelns gekommen!

Es gilt die absolute Verjährungsfrist von taggenau 10 Jahren nach Zeichnung. Somit werden regelmäßig alle Schadensersatzansprüche im 2017 verjähren.

03.03.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des Sachsenfonds Australien-Fonds II die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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