Nordcapital Bulkerflotte 1 ++ Urteil auf Schadensersatz

Das Landgericht Frankfurt hat die Deutsche Bank auf Schadensersatz verurteilt, weil ein Anleger von dem Berater der Deutschen Bank nicht umfassend über die Risiken der Beteiligung an dem Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 aufgeklärt wurde. Mit dem Urteil des Landgerichts Frankfurt wird der Anleger so gestellt, als habe er die Beteiligung nicht gezeichnet.

Nordcapital Bulkerflotte 1: Keine umfassende Aufklärung

Der Vermittler der Deutschen Bank empfahl die Beteiligung als eine äußerst rentable Anlage. Es erfolgte aber keine Aufklärung über die Stellung als Kommanditist, das Totalverlustrisiko sowie die möglichen Rückzahlungsverpflichtungen, die sich nach § 172 HGB für Ausschüttungen ergeben können, die nicht aus Gewinnen erwirtschaftet sind. Die Deutsche Bank hatte den Anleger über alle Umstände, die für seinen Anlageentschluss von besonderer Bedeutung waren oder sein konnten, richtig und vollständig aufzuklären.

Nordcapital Bulkerflotte 1: Anleger- und anlagegerechte Beratung

Das Urteil des Landgerichts Frankfurt entspricht der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Ein Anlageberater muss seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Er muss somit überprüfen, ob der von ihm empfohlene Schiffsfonds zu den persönlichen Bedürfnissen des Anlegers passt. Unter Anwendung dieser Grundsätze erfolgte das Urteil des Landgerichts Frankfurt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

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