Siemens, München

17.09.2008

Der Weltkonzern Siemens ist in einem großen Korruptionsskandal verwickelt...

Es geht um schwarze Kassen und um Schmiergelder bei der Beschaffung von Aufträgen. In diesem Zusammenhang läuft ein Ermittlungsverfahren vor der amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC. Medienberichten zufolge ist Siemens bestrebt, einen Vergleich mit der SEC abzuschließen. Es ist von einer Zahlung von zwei Milliarden Dollar die Rede.

Wann das Verfahren abgeschlossen sein wird, ist uns nicht bekannt.

Der Aktienkurs ist bislang durch die Korruptionsaffäre nicht nachweisbar ursächlich berührt worden. Hier dürfte es für Anleger in Deutschland schwer sein, einen Schaden nachzuweisen, den sie ersetzt haben könnten.

Unabhängig davon ist jedoch mit Abschluss des Verfahrens vor der SEC eine Klage vor amerikanischen Gerichten zu erwägen, um einen nach deutschem Recht unbekannten Strafschadensersatz (punitive damage) zu verlangen.

Wir prüfen derzeit mit amerikanischen Partnern, inwieweit Ansprüche deutscher und europäischer Aktionäre vor amerikanischen Gerichten durchsetzbar sind.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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