te Solar Sprint II GmbH & Co. KG - Anlegergeld in Gefahr

Die te Management GmbH aus dem bayerischen Aschheim, mit der UDI-Gruppe verbandelt, legte im Februar 2015 mit der Beteiligungsgesellschaft te Solar Sprint II GmbH & Co. KG einen geschlossenen Umweltfonds auf. Mit diesem konnten Anleger, über eine zwischengeschaltete GmbH durch Darlehensgewährung an MEP Miet- und Servicegesellschaften, in die Vermietung von Photovoltaikanlagen investieren. Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Die vorhergesagte Entwicklung, unter anderem eine jährliche Ausschüttung von vier bis sechs Prozent, ist jedoch ausgeblieben. Den Vertrieb der Anlage erfolgte über die UDI GmbH.

te Solar Sprint II: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses Fonds liegt inklusive Agio bei 20.000.000,00 Euro, davon haben die Anleger insgesamt 5.200.000,00 Euro Eigenkapital eingebracht. Das Fremdkapital betrug im Investitionsjahr dementsprechend 14.800.000,00 Euro. Der Fonds sollte planmäßig bis zum 30. Juni 2018 laufen. Es handelt sich im Prinzip um einen sogenannten Blindpool, weil die Anleger nicht wussten wohin das eingesammelte Geld fließt, weil die Standorte bei der Zeichnung noch nicht feststanden.

te Solar Sprint II: Probleme bei den Projektgesellschaften
Die Gelder des Fonds te Solar Sprint II sind in Projektgesellschaften der MEP Werke GmbH geflossen. Diese befinden sich trotz Wachstums in erheblichen Schwierigkeiten. Die geplante Vermietung der Solarmodule ist gescheitert. Darum musste MEP das Geschäftsmodell Vermietung auf Vermietung und Verkauf umstellen. Der Grund dafür liegt vorgeblich in der Kritik von Verbraucherschutzorganisationen begründet. Diese haben die von MEP schöngerechneten Zahlen zur Wirtschaftlichkeit der Module kritisiert. Schwierigkeiten der MEP führen auch automatisch große Problem für die Anleger in den Fonds te Solar Sprint II herbei.

te Solar Sprint II: Erhebliche Risiken für die Anleger
In einer Krise befindliche Unternehmen setzen gerne auf das von Banken unabhängige Finanzierungsinstrument qualifiziertes Nachrangdarlehen. Es gibt Unternehmen die Möglichkeit die Eigenkapitalquote zu erhöhen. Die Geber eines solchen Darlehens müssen sehr vorsichtig sein, weil das Ausfallrisiko exorbitant hoch ist und es immer fraglich ist, ob der höhere Zinssatz das eigentliche Risiko ausreichend abbildet. Handelt es sich, wenn der Fonds Mittel einsammelt, ohne ein genau definiertes Investitionsobjekt zu benennen. Dadurch entsteht für die Anleger ein besonders hohes Risiko. Sie haben nicht die Möglichkeit, die Renditefähigkeit eines bestimmten Objekts abzuschätzen. Sie müssen vielmehr auf die Fähigkeit eines Fondsbetreibers setzen, Investitionsobjekte unabhängig und fachkundig auszuwählen. Mit dem Begriff des Totalverlustes werden Anleger häufig konfrontiert. Das sollte auch entsprechend ernst genommen werden, denn es umschreibt das Risiko, sein gesamtes eingesetztes Geld verlieren zu können.
 
te Solar Sprint II: Fand eine angemessene Risikoaufklärung statt?
Den Anlegern ist der Fonds te Solar Sprint II mit vielen schönen Worten schmackhaft gemacht worden., bei dem eigentlich kaum etwas schief gehen kann. Dabei steckt die Teilhabe an diesem Fonds voller Risiken, denn es ist eine unternehmerische Beteiligung. Bei der Beratung muss der Anleger auf alle Risiken hingewiesen werden. Das Totalverlustrisiko muss dabei immer mit genannt werden. Es darf aber keinesfalls relativiert oder anderweitig verharmlost werden.

te Solar Sprint II: Beratung unangemessen?
Es liegt die Vermutung nah, dass die Anleger vor dem Erwerb nicht immer anleger- und anlagegerecht beraten wurden. Sollten sich diese Vermutungen bestätigen, drohen den Vermittlern Schadensersatzforderungen ihrer Klienten.

te Solar Sprint II: Unlauteres Angebot steht im Raum

Vor ein paar Monaten wurde bekannt, dass den Anlegern des te Solar Sprint II Kaufangebote unterbreitet wurden, die kaum auf große Begeisterung gestoßen sein dürften. Die Investoren sollten sich zwischen zwei schlechten Möglichkeiten entscheiden, entweder 50 Prozent Abschlag hinnehmen und auf eine Nachbesserung bis zum 30. September 2025 hoffen oder  60 Prozent der Zeichnungssumme akzeptieren und auf Nachbesserungen verzichten. Die dritte Variante wäre, die Vermittler auf Schadensersatz zu verklagen. Angesichts des Drucks der mit den beiden anderen Varianten auszuüben versucht wurde, vielleicht nicht die schlechteste Idee.

te Solar Sprint II: Ansprüche auf Schadensersatz?
Alle Anleger die falsch beraten wurden, können prüfen, ob sie die  Beteiligung beenden können. Möglicherweise steht ihnen auch Schadensersatz zu. Generelle Aussagen zu Ansprüchen sind schwer zu treffen, weil es auf die besonderen Umstände jedes Einzelfalls ankommt.

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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