te Solar Sprint III GmbH & Co. KG - Verluste immer wahrscheinlicher

Die te Management GmbH aus dem bayerischen Aschheim, mit der UDI-Gruppe verbandelt, legte im Juni 2015 mit der Beteiligungsgesellschaft te Solar Sprint III GmbH & Co. KG einen geschlossenen Umweltfonds auf. Mit diesem konnten Anleger, über eine zwischengeschaltete GmbH durch Darlehensgewährung an MEP Miet- und Servicegesellschaften, in
die Vermietung von Photovoltaikanlagen investieren. Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Die vorhergesagte Entwicklung, unter anderem eine jährliche Ausschüttung von vier bis sechs Prozent, ist jedoch ausgeblieben. Den Vertrieb der Anlage erfolgte über die UDI GmbH.


te Solar Sprint III: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses Fonds liegt bei 20.000.000,00 Euro, davon haben die Anleger insgesamt 6.900.000,00 Euro Eigenkapital eingebracht. Das Fremdkapital betrug im Investitionsjahr dementsprechend 13.100.000,00 Euro. Der Fonds soll planmäßig bis zum 31. Dezember 2018 laufen. Es handelt sich im Prinzip um einen sogenannten Blindpool, weil die Anleger nicht wussten wohin das eingesammelte Geld fließt, weil die Standorte bei der Zeichnung noch nicht feststanden.

te Solar Sprint III: Probleme bei MEP Werke GmbH
Kunden der MEP wurden offenbar mit falschen Zahlen geködert. Wurden sie doch mit Eigenverbrauchsquoten von 70 bis 80 Prozent geworben. In Wirklichkeit sind höchsten Eigenverbrauchsquoten zwischen 20 und 30 Prozent möglich, doch je höher die Quote, umso besser rechnet sich die Anlage. Da die Kunden nun statt des teuren Stroms vom Netz, noch teureren Strom vom Solarmodul beziehen, fühlen sie sich getäuscht und es ist mit einer Klagewelle zu rechnen die MEP in Schleudern bringen könnte. Wenn das geschieht müssen auch die Anleger des des Fond mit schlimmen Konsequenzen rechnen.

te Solar Sprint III: Lange Risikoliste

Auch wenn qualifizierte Nachrangdarlehen erlaubnisfrei sind, handelt es sich um riskante Kapitalanlage, die schnell mit einem Verlust des eingesetzten Kapitals enden kann, weil es einmal gegeben nicht wieder abgefordert werden darf. Daraus leitet sich ein enormes Risiko ab. Von einem Blindpool-Risiko spricht man, wenn zum Zeitpunkt der Zeichnung des Fonds, noch keine Klarheit darüber besteht in welche Fondsobjekte das Geld fließt. Darum hat er vor der Beteiligung an der Investmentgesellschaft nicht die möglich zu analysieren, zu prüfen oder zu bewerten. Es kann nicht vorhergesehen werden, ob ein geeignetes Investitionsobjekt gefunden wird, an dem eine Beteiligung möglich ist. Das Totalverlustrisiko ist ein vom Gesetzgeber nicht legitimierter Begriff, obwohl er recht häufig auftaucht. Wenn eine Fondsgesellschaft nicht genug Einnahmen hat, um die Zinsen für das Fremdkapital zu bedienen, geht sie pleite und die Anleger erleiden einen Totalverlust.
 
te Solar Sprint III: Wussten die Anleger über die Risiken Bescheid?
Nicht unbedingt, wurden sie doch immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass der Fonds te Solar Sprint III von Experten betrieben wird, die über ausreichend Erfahrung verfügen. Inzwischen ist wohl allen klar, kein Experte konnte voraussagen, ob das Geschäftsmodell der MEP funktionieren wird. Dem Vermittler der Anlage, hätten die Risiken schon bekannt sein müssen und es wäre seine Aufgabe gewesen, die Interessenten darüber aufzuklären, bevor sie die heiklen Papiere zeichnen.

te Solar Sprint III: Falschberatung?
Der Anlageberater einer Bank oder der Vermittler in einer Vertriebsorganisation, muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Tut er das nicht, ist der Vermittler, bzw. das Unternehmen für das er arbeitet dem getäuschten Kunden zum Schadensersatz oder zur Rückabwicklung verpflichtet.

te Solar Sprint III: Angebot des Fondsbetreibers lieber ablehnen

Im April 2019 erhielten die Investoren zwei Kaufangebote von einer neu gegründeten GmbH vom Betreiber der Fonds. Beide Angebote sind mit Preisabschlägen von 40 und 50 Prozent auf die Zeichnungssumme verbunden und in einem Fall an die Bedingung geknüpft zukünftig auf alle Forderungen zu verzichten. Einige vermuten einen schmutzigen Trick, weil die Angebote von der neuen GmbH mit gerade mal 25.000 Euro Stammkapital kommen und nicht von der alten te Management GmbH.

te Solar Sprint III: Schadensersatzansprüche?
Falsch beratene Anleger haben die Möglichkeit die Beteiligung vorzeitig zu beenden. Außerdem kann der Anleger Schadensersatz verlangen. Er muss dann so gestellt werden, als hätte er die Anlage te Solar Sprint III nie gezeichnet. Da es immer auf die individuellen Umstände eines Falles ankommt, die erst noch erörtert werden müssen, lassen sich noch keine verbindlichen Aussagen zum Thema Schadensersatz treffen.

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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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