te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG - Achtung Zahlungsausfall droht

Die te Management GmbH aus dem bayerischen Aschheim, mit der UDI-Gruppe verbandelt, legte im September 2016 mit der Beteiligungsgesellschaft te Solar Sprint IV GmbH & Co. KG einen geschlossenen Umweltfonds auf. Mit diesem konnten Anleger, über eine zwischengeschaltete GmbH durch Darlehensgewährung in eine damals noch zu gründende MEP Solar Miet & Service III Projektgesellschaft, in die Vermietung von Photovoltaikanlagen investieren. Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Die vorhergesagte Entwicklung, unter anderem eine jährliche Ausschüttung von drei bis fünf Prozent, ist jedoch ausgeblieben. Den Vertrieb der Anlage erfolgte über die UDI GmbH.

te Solar Sprint IV: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses Fonds liegt inklusive Agio bei 33.046.000,00 Euro, davon haben die Anleger insgesamt 10.000.000,00 Euro Eigenkapital eingebracht. Das Fremdkapital betrug im Investitionsjahr dementsprechend 23.046.000,00 Euro. Der Fonds soll planmäßig bis zum 31. März 2020 laufen. Es handelt sich im Prinzip um einen sogenannten Blindpool, weil die Anleger nicht wussten wohin das eingesammelte Geld fließt, weil die Standorte bei der Zeichnung noch nicht feststanden.

te Solar Sprint IV: Probleme bei MEP nicht gelöst
Die Kunden von MEP wurden offenbar mit falschen Zahlen zur Miete der Solaranlagen überredet Daraufhin musste MEP das Geschäftsmodell umstellen und solche Anlagen auch verkaufen und die Anlagen um eine Energiespeicher erweitern um die Eigennutzungsquote zu erhöhen. In der Praxis sieht es aber so aus, dass sowohl die Anlagen, als auch der Speicher, viel zu teuer sind, um jemals wirtschaftlich zu sein. Es ist durchaus möglich, dass die Klagen der Nutzer MEP ins wirtschaftliche Aus befördern. Aus diesem Grund müssen auch Anleger in den Fonds te Solar Sprint IV mit dem  Verlust rechnen.

te Solar Sprint IV: Vielfältige Risiken
Für die Anleger ist die Vergabe eines Nachrangdarlehens mit enormen Risiken verbunden. Er tritt im Falle einer Insolvenz hinter die anderen Kreditgeber zurück und geht darum meistens leer aus. Noch schlechter gestellt ist er bei einem qualifizierten Nachrangdarlehen, weil er sein Geld auch dann nicht zurückerhält, wenn der Darlehensnehmer dadurch zahlungsunfähig würde. Wenn die Anleger einen Fonds zeichnen, ohne zu wissen, in was ihr Geld genau investiert wird, spricht man von einem Blindpool-Investment. Dabei gehen die Anleger ein besonders hohes Risiko ein, weil sie keinerlei Kontrolle mehr über ihr angelegtes Kapital haben und stattdessen hoffen müssen, dass die Betreiber der Fondsgesellschaft in der Lage sind, dass ihnen anvertraute Geld gut zu investieren. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals wohnt allen geschlossenen Fonds inne. Obwohl vom Gesetzgeber nicht definiert, taucht er in allen Prospekten für geschlossene auf. Dieses Risiko ist kein abstraktes oder nur selten vorkommendes Ereignis, sondern widerfährt Anlegern in aller Regelmäßigkeit.
 
te Solar Sprint IV: War de Anleger klar, auf was sie sich einlassen?

Das ist eigentlich nur schwer vorstellbar. Eher liegt die Vermutung nah, dass den Interessenten am te Solar Sprint IV das vermeintlich Positive überbetont wurde, um sie zum Zeichnen der riskanten Papiere zu bewegen. Es darf bezweifelt werden, dass alle Anleger die Papiere auch dann gezeichnet hätten, wäre ihnen das Ausmaß der Risiken vollständig bekannt gewesen.  Wie sonst ließe sich erklären, dass die Investoren einen Kredit ausreichten, ohne eine Sicherheit zu verlangen und ohne zu wissen wohin genau das Geld fließt, außer dass es wiederum als Nachrangdarlehen weitergegeben wird.

te Solar Sprint IV: Haben die Vermittler falsch beraten?
Unter dem Gesichtspunkt der anleger- und anlagegerechten Beratung, könnte das durchaus passiert sein, sofern die Anlage auf Sicherheit bedachten Interessenten empfohlen wurde. Wenn dem so gewesen ist, erwachsen dem Klienten eventuell Ansprüche auf Schadensersatz gegen seinen Vermittler.

te Solar Sprint IV: Anlegersituation angespannt
Angesichts der Vorgänge hinsichtlich der Nummern II und III der te-Solar-Sprint-Serie kann man die Angespanntheit der Anleger verstehen. Dazu kommen die schlechten Nachrichten aus dem UDI-Umfeld und nun auch noch die Schwierigkeiten der MEP Werke. Beruhigende Nachrichten sucht man dagegen vergeblich, vielmehr droht den Anlegern in den te Solar Sprint IV ein Desaster.


te Solar Sprint IV: Welche Ansprüche können geltend gemacht werden??
Grundsätzlich haben Anleger nach einer Falschberatung anspruch auf Schadensersatz. Die tägliche Rechtsprechung zeigt jedoch, dass es letztlich immer auf die individuellen Begleitumstände ankommt. Erst wenn die bekannt sind, lassen sich generelle Aussagen zu den Erfolgsaussichten auf Schadensersatz treffen.


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Wenn Sie als Kapitalanleger Probleme haben, dann sind Resch Rechtsanwälte für Sie da.
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Referenzen

Jochen Resch mit Dr. Dr. Cay von Fournier im Interview über das Thema Exzellente Unternehmen.
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