UDI Energie FESTZINS 13 GmbH & Co. KG – Warnung der BaFin

Die UDI Umwelt Direkt Invest Beratungsgesellschaft mbH aus Roth, auch als UDI-Gruppe bekannt, legte im März 2018 mit der Beteiligungsgesellschaft UDI Energie FESTZINS 13 GmbH & Co. KG einen geschlossenen Umweltfonds auf. Mit diesem konnten Anleger in die Gewährung von Nachrangdarlehen an Projektgesellschaften und zwischengeschaltete Gesellschaften investieren. Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Die vorhergesagte Entwicklung, unter anderem eine jährliche Ausschüttung von zunächst vier Prozent, ist jedoch ausgeblieben. Die Anlage UDI Energie FESTZINS 13 wird nicht an der Börse gehandelt und am Zweitmarkt ebenfalls nicht, weil es für derartige Darlehensforderungen keinen Markt gibt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) veröffentlichte nun eine Mitteilung, darin gab die Aufsichtsbehörde bekannt, dass Anlegergelder in Form von Nachrangdarlehen an Projektgesellschaften vergeben wurden, die in wirtschaftlicher Schieflage sind. Dabei steht leider auch der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass Teile des Anlegerkapitals zweckentfremdet wurden, indem es im Widerspruch zu den Bedingungen im Verkaufsprospekt eingesetzt wurde, um bei unrentablen Projekten Löcher zu stopfen. Die gebeutelten Anleger verlieren langsam die Geduld mit dem Fonds und möchten ihr Geld zurück. Aber wie?

UDI Energie FESTZINS 13: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses Fonds liegt inklusive Agio bei 29.950.000,00 Euro, davon haben die Anleger bis Oktober 2018 insgesamt 14.970.000,00 Euro Eigenkapital eingebracht. Das Fremdkapital betrug im Investitionsjahr dementsprechend bei 14.930.000,00 Euro. Der Fonds soll planmäßig bis zum 31. Dezember 2030 laufen. Es handelt sich um einen sogenannten Blindpool, die Anleger mussten dem Emittenten also voll und ganz vertrauen.

UDI Energie FESTZINS 13: Mit dem Prospekt wurden Erwartungen geschürt

Die Erwartungen der Anleger bei einem Investitionskonzept, wie dem hier prospektierten, sind mindestens so hoch, wie die Versprechungen im Prospekt. Dort wurde die Anlage vom Prospektverantwortlichen mit überzeugend klingenden Qualitätskriterien bei der Bewertung der Anlageobjekte, angeboten. Das Wort FESTZINS in der Bezeichnung des Fonds ist absolut irreführend, denn es suggeriert es gäbe eine Garantie der Zinszahlung, wie bei einer Bank. Das ist leider völliger Unsinn.

UDI Energie FESTZINS 13: Hohe Risiken
Ein Nachrangdarlehen bedeutet für den Anleger, dass er schon im Fall einer leichten Unternehmenskrise keine Zahlungen mehr bekommt. Bei einer Insolvenz geht er erfahrungsgemäß komplett leer aus. Bei einem Blindpool-Investment müssen die Anleger ein besonders hohes Risiko eingehen, weil sie die Investitionsobjekte nicht kennen. Bei dem Fonds UDI Energie FESTZINS 13 muss mit einem Totalverlust des eingesetzten Kapitals gerechnet werden, weil er über keinerlei Absicherungen verfügt.

UDI Energie FESTZINS 13: Mangelhafte Risikoaufklärung
Vielen Anlegern ist der Fonds UDI Energie FESTZINS 13 als eine sichere Kapitalanlage empfohlen worden. Dabei handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht vorhergesehen werden kann. Der Anleger hat bei einem Blindpool keinerlei nennenswerte Kontrolle über die eingegangenen Risiken. Auch das Risiko des Totalverlustes ist durchaus vorhanden. Zudem werden die eingezahlten Gelder als nachrangige Darlehen vergeben. Sie sind also komplett unbesichert. Die Fondsbeteiligung an UDI Energie FESTZINS 13 ist für sicherheitsorientierte Anleger überhaupt nicht geeignet.

UDI Energie FESTZINS 13: Falsch beraten
Die Anlageberater einer Bank müssen ihre Kunden anleger- und anlagegerecht beraten, selbiges gilt für die Vermittler in einer Vertriebsorganisation. Tun sie das nicht, sind jeweils beide persönlich, oder das Unternehmen für das sie gearbeitet haben, dem getäuschten Kunden zum Schadensersatz oder zur Rückabwicklung verpflichtet. Eine falsche Beratung liegt auch dann vor, wenn dem Kunden Tatsachen verschwiegen wurden, die für seine Entscheidung von Bedeutung gewesen wären.

UDI Energie FESTZINS 13: Zeitnahes Handeln der Anleger erforderlich
Die Anlage wurde ihnen als sicher verkauft, obwohl sie mit zahlreichen hohen Risiken belastet ist, die in einen Totalverlust des eingesetzten Kapitals münden können. Solche Informationen sind für den Anleger von entscheidender Bedeutung. Werden sie verschwiegen, handelt es sich um eine Falschberatung. Zeichnern des Fonds UDI Energie FESTZINS 13 muss man deshalb nur raten, sich umgehend fachkundigen Rat einzuholen.

UDI Energie FESTZINS 13: Ansprüche auf Rückabwicklung und Schadenersatz geltend machen
Falsch beratene Anleger haben die Möglichkeit die Beteiligung vorzeitig zu beenden. Außerdem kann der Anleger Schadensersatz verlangen. Er muss dann so gestellt werden, als hätte er die Anlage UDI Energie FESTZINS 13 nie gezeichnet. Letztlich kommt es aber auf die Details jeden einzelnen Falles an.

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