UDI Immo Sprint FESTZINS II GmbH & Co. KG – Düstere Aussichten

Die UDI Umwelt Direkt Invest Beratungsgesellschaft mbH aus Roth, auch als UDI-Gruppe bekannt, legte im
Januar 2018 mit der Beteiligungsgesellschaft UDI Immo Sprint FESTZINS II GmbH & Co. KG einen geschlossenen Umweltfonds auf. Mit diesem konnten Anleger in Gewährung von Nachrangdarlehen an Projektgesellschaften und zwischengeschaltete Gesellschaften und indirekt, in die Planung, die Entwicklung, den Bau, den Betrieb, den Kauf, den Verkauf und die Vermietung von energieeffizienten Immobilien in Deutschland und in den Kauf und Verkauf von Grundstücken, auf denen derartige Immobilien errichtet werden sollen investieren. Bei der Vermögensanlage handelt es sich um ein aufgezinstes, unbesichertes Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt. Die vorhergesagte Entwicklung ist jedoch ausgeblieben. Zudem soll die Zinszahlung, von zunächst vier Prozent pro Jahr, erst am Ende erfolgen. Die Anlage UDI Immo Sprint FESTZINS II wird am Zweitmarkt nicht gehandelt, weil es für solche Papier keinen Markt gibt. An der Börse bekommen solche Papiere keine Zulassung.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Bedenkliche Mitteilung der BaFin

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) teilte kürzlich mit, dass Gelder der UDI-Anleger möglicherweise an notleidende Projektgesellschaften weitervermittelt wurden. Genau das steht aber im Widerspruch zu den in den Prospekten festgeschriebenen Bedingung für die Vergabe der Darlehen. Auch wenn der Fonds UDI Immo Sprint FESTZINS II in der Mitteilung nicht genannt wurde, sind die Anleger zu Recht aufgebracht. Natürlich möchten diese wissen, wie man aus dem Fonds rauskommt, um wenigstens einen Teil des Geldes zu retten.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen dieses Fonds ist nicht festgelegt. Die Anleger haben insgesamt 15.000.000,00 Euro Eigenkapital eingebracht. Der Fonds soll planmäßig bis zum 30. Juni 2021 laufen. Bei der Anlage handelt es sich ganz klar um einen Blindpool, weil die Anleger zum Zeitpunkt der Zeichnung nicht wissen, wohin das eingesammelte Geld fließen wird.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Was die Anleger erwarteten
Sie erwarteten vermutlich das, was ihnen die Werbebroschüre versprach, also nachhaltige Vorhaben mit solider Wirtschaftlichkeit, die zuvor auf Herz und Nieren geprüft wurden, mit angemessener Gewinnmarge und so weiter.
Wenn man das zur Grundlage seiner Kaufentscheidung macht, sind die Erwartungen selbstverständlich entsprechend hoch. Aber die Bezeichnung des Fonds, insbesondere des Wortes FESTZINS ist irreführend, denn es gibt vor, eine sichere Geldanlage, wie etwa von einer Bank zu sein. Es gibt aber keinerlei Sicherheit, die damit vergleichbar wäre..

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Immer neue Hiobsbotschaften von der UDI-Gruppe
Verbraucherschützer warnen, zwar sei die UDI sehr eifrig im Konzipieren von Kapitalanlagen, aber die in den Bilanzen sichtbaren Ergebnisse lassen stark zu Wünschen übrig. Darum raten sie grundsätzlich vom Kauf dieser Anlagen ab. Die von der UDI-Gruppe praktizierte Kommunikationsweise, ist in dieser Situation völlig ungeeignet, um das schwer erschütterte Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Es werden immer nur die Sachverhalte eingeräumt, die sich nicht mehr verheimlichen lassen. Bei vielen Projekten ist Schlimmes zu befürchten und man fragt sich, ob die UDI-Gruppe in der Lage ist, ihre Probleme zu lösen.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Risiken
Ein Nachrangdarlehen bedeutet für den Anleger, dass er nicht nur im Fall einer Insolvenz damit rechnen muss, kein Geld zu bekommen, sondern bereits bei einer Krise die Zahlungen eingestellt werden.Bei einem Blindpool-Investment müssen die Anleger ein besonders hohes Risiko eingehen, weil sie die Investitionsobjekte nicht kennen. Bei dem Fonds UDI Immo Sprint FESTZINS II besteht das Risiko eines Totalverlustes des eingesetzten Kapitals.
 
UDI Immo Sprint FESTZINS II: Wurden die Anleger über die Risiken aufgeklärt?
Vielen Anlegern ist die Beteiligung UDI Immo Sprint FESTZINS II als eine sichere Beteiligung empfohlen worden. Dabei handelt es sich um eine riskante unternehmerische Beteiligung, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht vorhergesehen werden kann. Der Anleger hat bei einem Blindpool so gut wie keine Kontrolle. Auch das Risiko des Totalverlustes ist nicht ausgeschlossen. Deshalb ist die Beteiligung an UDI Immo Sprint FESTZINS II für sicherheitsorientierte Anleger völlig ungeeignet.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Falsch beraten
Der Anlageberater einer Bank oder der Vermittler in einer Vertriebsorganisation, muss seine Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Tut er das nicht, ist der Vermittler, beziehungsweise das Unternehmen, in dessen Auftrag er arbeitete, dem getäuschten Kunden zum Schadensersatz oder zur Rückabwicklung verpflichtet. Es wird auch als eine falsche Beratung angesehen, wenn der Anlageberater oder Vermittler Tatsachen verschweigt, die für die Entscheidung des Anlegers von Bedeutung sind.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Situation der Anleger
Die Anlage wurde ihnen als sicher verkauft, obwohl sie mit zahlreichen hohen Risiken belastet ist, die möglicherweise mit einem Totalverlust des eingesetzten Geldes münden. Diese und noch andere Informationen sind für einen Anleger von maßgeblicher Bedeutung. Werden sie verschwiegen, handelt es sich um eine Falschberatung. Anlegern die den Fonds UDI Immo Sprint FESTZINS II zeichneten, sei geraten, sich schnell sachkundige Rat einzuholen.

UDI Immo Sprint FESTZINS II: Ansprüche auf Rückabwicklung und Schadenersatz?
Falsch beratene Anleger haben die Möglichkeit die Beteiligung vorzeitig zu beenden. Desweiteren kann der Anleger Schadensersatz verlangen. Er muss dann so gestellt werden, als hätte er die Anlage UDI Immo Sprint FESTZINS II nie gezeichnet. Letztlich kommt es aber auf die Details jeden einzelnen Falles an. Erst wenn die bekannt sind, sind verbindliche Aussagen zu dem Fall möglich.

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