WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 – Risiken und Aussichten

Der WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 wurde von der 2007 gegründete Wealth Management Capital Holding GmbH München, einer hundertprozentigen Tochter der UniCredit S.p.A., initiiert. Die ist mit rund 10 Milliarden platziertem Eigenkapital einer der größten deutschen Anbieter geschlossener Fonds für Sachwerte. Über die WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 GmbH & Co. KG konnten Investoren, ab dem Jahr 2013, in einen im Jahr 2005 fertiggestellten Bürokomplex, den Ten Towers, in München, ihr Kapital anlegen. Darüber sollten Mieteinnahmen erzielt werden, die Fondsimmobilie war und ist zu hundert Prozent vermietet. Hauptmieter ist die GMG Generalmietgesellschaft mbH (GMG), eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom AG. Später soll über den Verkauf der Immobilie eine abschließende Einnahme erzielt werden. Das der WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 auch kritisch betrachtet werden sollte, wird durch sein Scope-Rating von BBB deutlich. Das ist zwar kein wirklich schlechtes Rating, es gibt aber noch reichlich Luft nach oben.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Basisdaten
Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt 236,87475 Millionen Euro, davon sind 133,87475 Millionen Euro Eigenkapital, das Agio von 5 Prozent beträgt 6,37475 Millionen Euro und das Fremdkapital auf Ebene der KG 103 Millionen Euro. Die Anteile am Fonds WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 konnten mit einer Mindesteinlage von 10.000 Euro erworben werden. Die prognostizierte Auszahlung von 175 Prozent hat eine Laufzeit von zwölf Jahren angenommen.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Der Fonds
Der Fonds hat sich zum Glück für die Anleger nicht negativ entwickelt. Das verdankt er vor allem dem noch boomenden Immobilienmarkt in guten Großstadtlagen. Optimismus ist wohl der Grund, dass der Fonds auch am Zweitmarkt mit über 100 Prozent gehandelt wird. Zudem steht die Telekom und ihre Tochterunternehmen nicht in Verdacht kurzfristig in Schwierigkeiten zu geraten. Berücksichtigt man jedoch ein Szenario, bei dem sich der Immobilienmarkt, aufgrund konjunktureller Schwäche, stark abkühlt, kann das den späteren Verkaufspreis erheblich mindern. Solche Überlegungen sind natürlich ein Grund sein Engagement im WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 zu überprüfen.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Probleme eines Kommanditisten
Die Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft (KG), wie beim WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 ist eine unternehmerische Beteiligung. Deren wirtschaftliche Entwicklung ist nicht sicher prognostizierbar. So kann es zu, für den Kommanditisten überraschenden, Nachschusspflichten kommen. Und zwar immer dann, wenn nicht durch Gewinn gedeckte Ausschüttungen erfolgen. Die von solchen Ausschüttungen Begünstigten sind sich oft nicht bewusst, dass das erhaltene Geld nicht aus Gewinnen entnommen wurde.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Die wichtigsten Risiken
Immobilien unterliegen, neben den allgemeingültigen Marktgesetzen, auch spezifische Risiken, insbesondere wenn man sich mittelbar mit einem Fonds an ihnen beteiligt. So hat man zwar Anteil an einer Immobilie, aber keinerlei Einfluss, wie diese gehandhabt wird. Normalerweise werden für deren Werterhalt, Reparaturen und spätere Modernisierungen beträchtliche Rücklagen gebildet, WealthCap ist dafür bekannt, dass diese eher gering ausfallen. Das wirkt sich am Ende negativ auf den Verkaufspreis des Gebäudes aus. Geschlossene Fonds, wie der WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35, sind keine Wertpapiere und darum nur auf speziellen Plattformen eingeschränkt handelbar. Ein einheitlich geregelter Markt existiert dafür nicht. Bei einer Insolvenz der WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 GmbH & Co. KG oder eines Partners der Gesellschaft kann es zu erheblichen Verlusten für die Kommanditisten kommen, die bis zum Totalverlust des angelegten Kapitals, einschließlich des Agios, gehen können.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Einschätzung der Anlegerberatung
Angesichts der Risiken stellt sich die Frage, ob die bei der Beratung ausreichend erörtert wurden. Es versteht sich von selbst, dass so eine Anlage, weder sicher, noch zur Altersvorsorge geeignet sein kann. Sollte diese aber so empfohlen worden sein, handelt es sich um eine Falschberatung. Das gilt auch für den Fall, dass einzelne Risiken Fonds WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 nicht genannt und erläutert wurden. Besondere Regeln Greifen, wenn die WealthCap-Anlage über eine Bank vermittelt wurde. Dann ist neben der grundsätzlich geforderten anleger- und anlagegerechten Beratung, auch eine Nennung der Innenprovisionen und eventueller Kickback-Zahlungen zwingend.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Ansprüche auf Schadensersatz

Häufig sind die Verkaufsprospekte von Fonds mangelhaft, was Schadensersatzansprüche begründen kann. Das gilt ebenso für Falschberatung. Der Bundesgerichtshof (BGH) fällte auch ein Urteil, zu von Anlegern unterzeichneten, vorformulierten Erklärungen, die Risikohinweise gelesen zu haben. Diese sind unwirksam.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Was tun?
Anleger die Verluste befürchten oder den WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 aus anderen Gründen loswerden möchten, müssen bald handeln. Die Verjährungsfrist läuft zehn Jahre nach Beitritt in die KG ab. Zuvor sollten die individuelle Details ihres Falles fachkundig analysiert werden, um das ideale Vorgehen für die Schadensersatzforderung festzustellen. Betroffene Anleger werden durch den Schadensersatz so gestellt, als hätten sie den WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 nie gezeichnet.

WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35: Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1987
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern des WealthCap Immobilienfonds Deutschland 35 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Bitte füllen Sie dazu den Fragebogen aus oder rufen Sie an, unter 030 885 97 70.