Wölbern Invest Holland 65 ++ Wölbern Immobilienfonds

Im Jahr 2008 hat das Hamburger Investitionshaus Wölbern Invest den Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 65 aufgelegt. Auch der Wölbern Invest Holland 65 ist durch den zwischenzeitlich strafrechtlich verurteilten Geschäftsführer Dr. Heinrich Maria Schulte in Probleme geraten. Anleger fragen sich, von wem sie Schadensersatz verlangen können?

Basisdaten zum Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 65
Das Gesamtinvestitionsvolumen zum Immobilienfonds beträgt € 91.165.000,00. Die Summe setzt sich durch die Beteiligung der Anleger in Höhe von € 44.365.000,00 sowie einer Fremdfinanzierung in Höhe von € 46.800.000,00 zusammen. Auf dem Zweitmarkt wird der Fonds derzeit nur noch mit 18,42 % gehandelt. Die Anleger des Wölbern Invest Holland 65 investieren in eine niederländische Büroimmobilie in Zaandam. Auch der Wölbern Invest Holland 65 ist wie andere Wölbernfonds in die inzwischen strafrechtlich abgeurteilten Veruntreuungen des damaligen Geschäftsführers Dr. Heinrich Maria Schulte geschädigt worden. Bereits im Jahr 2008 verweigerten zwei renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaften dem Emissionshaus das gewünschte Testat, da das Fondshaus in wirtschaftliche Schwierigkeiten abgerutscht war.

Wölbern Invest Holland 65: Klagen gegen Vorstand Dr. Schulte

Wegen dieser strafrechtlichen Aburteilung laufen gegen Dr. Schulte nach wie vor Schadensersatzklagen. Anleger wollen ihr Geld zurück haben. Aber es ist zu befürchten, dass auf diesem Wege die Anleger zwar Recht, aber kein Geld bekommen. Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Verantwortlichen wird schnell erschöpft sein. Parallel bleibt also zu prüfen, ob es weitere Schadensersatzansprüche gegen weitere Beteiligte gibt, bei denen sich die Anleger befriedigen können.

Wölbern Invest Holland 65: Keine sichere Kapitalanlage
Vielen Anlegern ist die Beteiligung an dem Wölbern Invest Holland 65 als eine sichere Kapitalanlage vermittelt worden. Sie sollte sogar zur Altersvorsorge geeignet sein. Eine solche Empfehlung war von vorn herein unrealistisch. Bei dem Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 65 handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung, der auch ohne die besonderen Umstände, die durch Dr. Schulte verursacht wurden, eminent das Risiko des Totalverlustes innewohnt. Für sicherheitsorientierte Anleger war die Beteiligung von vorn herein ungeeignet.

Wölbern Invest Holland 65: Anleger- und anlagegerechte Beratung erforderlich
Auf diese Risiken hätte ein Anlageberater hinweisen müssen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes muss ein Anlageberater seinen Kunden anleger- und anlagegerecht beraten. Der Anlageberater muss also prüfen, ob der von ihm empfohlene Wölbern Invest Holland 65 Immobilienfonds zu den persönlichen Bedürfnissen seines Kunden passt. Für risikobewusste Anleger oder zur Altersvorsorge war deshalb die Beteiligung an dem Wölbern Invest Holland 65 von vorn herein ungeeignet.

Wölbern Invest Holland 65: Bank muss über Provision aufklären

Wurde die Beteiligung über eine Bank vermittelt, musste diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung des Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 65 erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer derartigen Rückvergütung (verdeckte Innenprovision) einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offenbart werden muss.

Wölbern Invest Holland 65: Anleger erhalten Schadensersatz
Wird ein Anleger falsch beraten oder werden ihm wesentliche Fakten, wie die Innenprovision, verschwiegen, steht dem Anleger grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Immobilienfonds Wölbern Invest Holland 65 nicht gezeichnet.

28.11.2016

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

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