CashFish – schlechte Erfahrungen! Warnung!

Von der mit fragwürdigem Ruf bedachten Arcadia Financial Services werden Aktien der CashFish Ltd vertrieben. Schaut man sich die Webseite der CashFish an, kündigt sich eine Revolution für den Einzelhandel an. CashFish ermöglicht es den Händlern, mit ihrer herkömmlichen Kartenlesegeräten wie EC Cash auch Kryptowährungen zu akzeptieren, wie es schon andere Unternehmen mit eWallets und Pay Apps ermöglichen. Vielleicht eine nette Idee. Es bestehen erhebliche Zweifel, wie seriös dieses ganze Unterfangen ist.

CashFish Ltd: offiziell in Malta registriert
Es fängt schon damit an, dass gar nicht so leicht herauszufinden ist, wo denn das Unternehmen noch registriert ist. Das gelingt erst, wenn man sich das Whitepaper durchliest, das ziemlich versteckt auf der Webseite der CashFish zu finden ist. Das Unternehmen ist in Malta offiziell registriert, einem Ort, wo viele der eher unseriösen Teilnehmer des Cybermarktes meist nur mit einer Büroanschrift ihren Sitz haben.

CashFish Ltd: Führungsriege frei erfunden
In dem Whitepaper sieht man, dass es sich um eine amerikanisch-türkische Geschäftsbeziehung handeln könnte. Versucht man allerdings, den CEO Ian MacPherson zu googeln, dann findet sich niemand, zu dem diese Karriere passen würde. Zwar gibt es einen renommierten kanadischen Ökonomen ähnlichen Namens. Aber auch dessen berufliche Karriere ist bei CashFish nicht erwähnt. Auch Theodore Muftic, Präsident der Eiger Capital LLC, hat auf seiner Webseite keinerlei Hinweise, dass er etwas mit der CashFish zu tun hätte. Die auf der Webseite der CashFish präsentierte Führungsriege des Unternehmens ist offenkundig frei erfunden.

CashFish Ltd: Auch die Projektmanager sind fragwürdig
Nur Muhammed Mervan Cantürk, angeblich der Head Project Manager bei CashFish, ist über Google zu finden. Im Internet ist er als Projectmanager der CashFish und der ERP Projekt (was immer das sein mag) erwähnt. Er stellt sich als Website-Developer vor und dass er nach einem Vollzeitjob sucht, weil das ERP-Projekt aus finanziellen Gründen beendet wurde. Kurcan Ergün, der Kopf der Technologie, ist im Internet gar nicht zu finden bzw. nicht eindeutig zu identifizieren. Wie kann das sein bei einem Unternehmen, dass eine weltweite Revolution im Einzelhandel auslösen will?

CashFish Ltd: Soll nur in Cash abgefischt werden?
Bemerkenswert ist natürlich auch, dass dieses weltweite Unternehmen die Zeichnungsscheine auf Deutsch ausstellt, genau wie das Investment-Zertifikat. Die Überweisung der Einlagen erfolgt auf eine Bank in der Türkei. Dort ist auch der Empfänger CashFish mit einer Anschrift in der Türkei (nicht Malta) erwähnt.

CashFish Ltd:  Finger weg! Wohl nur Scheingeschäfte!
Angesichts dieser ganzen Ungereimtheiten sollten Anleger wohl besser ihre Finger von den Aktien der CashFish lassen. Angesichts der widersprüchlichen Angaben besteht das offenkundige Risiko, dass nichts hinter dem gesamten Geschäftsmodell steht. Nur Scheingeschäfte und heiße Luft!

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986
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