ECI und Deutsche Oel & Gas S.A. (DOGSA)-Anleger sollten jetzt Schadensersatzansprüche prüfen lassen

DOGSA Deutsche Oel & Gas

Die Anleger der Deutsche Oel & Gas S.A. müssen sich bewusst machen, dass ihre Ansprüche auf Schadensersatz spätestens zum 31.12.2018 verjähren. Bis dahin müssen verjährungsunterbrechende Maßnahmen eingeleitet werden. Die Verjährung wurde in Gang gesetzt, als die ECI US Öl- und Gasfonds in einer Blitzaktion Anfang Oktober 2015 in die Deutsche Oel & Gas S.A. eingebracht wurden. Dass diese Einbringung rechtswidrig war, hat das Landgericht Stade bestätigt, als es die TB Treuhand zu Schadensersatz verurteilt hat.

Gleich mit der Einbringung wurde angekündigt, dass die Aktien der DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. bald an der Börse gehandelt werden sollten. Dies hat sich als Running Gag herausgestellt. Ein Listingzum Börsenhandelhat es nie gegeben. Die Anleger DOGSA Deutsche Oel & Gas S.A. warten vergebens auf den Börsengang. Zuletzt ist das Listing an derBörse in Riga gescheitert. Genau wie vorhergehende Versuche, die Deutsche Oel & Gas an die Börse nach Luxemburg zu bringen.

Auch die Hauptversammlungen der DOGSA Deutsche Oel & Gas in Luxemburg haben den Anlegern keine großen Erkenntnisse bringen können. Anleger warten auf ihr Geld.

Einzelne Aktionäre hatten von ihrer Verkaufsoption Gebrauch gemacht. Die Deutsche Öl und Gas GmbH & Co. KG hat allerdings mitgeteilt, dass ihre Finanzlage die Zahlung eines Kaufpreises nicht zulasse.

Die Geschichte der DOGSA zeichnet sich also durch Intransparenz und gebrochene Versprechungen aus. Letztlich erwecken sie den Eindruck, als ginge es dem DOGSA-Chef Kay Rieck nur darum, sich über die Verjährungsfrist am 31.12.2018 zu retten. Dann weißKay Rieck, welche maximalen Ansprüche auf ihn zukommen.

WKN: A18X5C, ISIN: DE000A18X5C7