Lloyd Fonds LF 97 Holland II ++ Immobilienfonds

Im Jahr 2008 wurde von der Lloyd Fonds AG der Immobilienfonds LF 97 „Lloyd Fonds Holland“ – Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG aufgelegt. Die Prognosen werden nicht eingehalten. Im Jahr 2016 drohte sogar die Insolvenz. Anleger fragen sich, ob sie die Beteiligung rückabwickeln und ihr Geld zurückverlangen können.

Basisdaten des Lloyd Fonds LF 97 Holland II
Das Gesamtinvestitionsvolumen des Lloyd Fonds LF 97 Holland II – Zweite Lloyd Fonds Holland GmbH & Co. KG beträgt € 41.805.000,00. Anleger erbringen davon den Betrag von € 18.100.000,00 mit ihren Einlagen. Die Fremdfinanzierung beträgt € 22.800.000,00. Das Agio beträgt € 905.000,00.

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Kredit in Schweizer Franken
Der Immobilienfonds Lloyd Fonds LF 97 Holland II investierte in vier Bürogebäude in den Niederlanden, die Anfang 2008 für rund € 34.150.000,00 erworben wurden. Die Finanzierung des Fremdkapitals erfolgt in Schweizer Franken. Durch die Wechselkursveränderung im Verhältnis des Schweizer Franken zum Euro erhöhten sich die Kosten für die Bedienung des Darlehens. In Verbindung mit der schwachen Wertentwicklung der holländischen Immobilien konnte die Bedienung des Darlehens nicht ordnungsgemäß erfolgen. Ausschüttungen sind eingestellt worden.

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Aufklärung über Währungsrisiken
Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung von vornherein ungeeignet gewesen.  Die Wechselkursschwankungen sind immer ein Teil des Risikos und müssen Anlegern offengelegt werden. Anleger müssen verstehen, welche Risiken mit dem Einsatz verschiedener Währungen verbunden sind.

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Persönliche Haftung der Anleger
Zudem wissen viele Anleger nicht einmal, dass sie als Kommanditisten einer Kommanditgesellschaft beigetreten sind. Zwar ist die Haftung des Kommanditisten grundsätzlich erloschen, wenn die Anlage vollständig erbracht ist. Werden aber Ausschüttungen vorgenommen, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind, droht den Anlegern die Rückforderung dieser Ausschüttungen. Dies betrifft insbesondere auch den Lloyd Fonds LF 97 Holland II. Zuletzt im Jahr 2015 erfolgten trotz der finanziellen Probleme des Fonds Ausschüttungen von kumuliert 15 %.

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Ungeeignet für sicherheitsorientierte Anleger
Ein Anlageberater muss seinen Kunden umfassend beraten. Der Bundesgerichtshof hat gefordert, dass ein Anleger anleger- und anlagegerecht beraten werden muss. Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung an dem Lloyd Fonds LF 97 Holland II von vornherein nicht geeignet gewesen.

 

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Bank muss Provisionen offenlegen
Wird die Beteiligung über eine Bank finanziert, muss diese zudem auf die Rückvergütung hinweisen, die sie für die Vermittlung des Lloyd Fonds LF 97 Holland II erhalten hat. Der Bundesgerichtshof sieht in der Zahlung einer solchen Rückvergütung (Kick-back-Zahlung) einen Interessenkonflikt, der dem Kunden ungefragt offengelegt werden muss.

Lloyd Fonds LF 97 Holland II: Anleger fordern Schadensersatz
Wird ein Anleger nicht ordnungsgemäß beraten oder werden ihm wesentliche Fakten verschwiegen, steht ihm grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Er wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung an dem Lloyd Fonds LF 97 Holland II nicht gezeichnet.

26.05.2017

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986

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