MPC Sachwert-Rendite Fonds Indien 2 ++ MPC Capital AG ++ MPC Immobilienfonds

 

Für die Anleger der Sachwert Rendite Fonds Indien 2 GmbH & Co. KG stellt sich die Beteiligung als ein Desaster dar. Es gibt Probleme mit der Fertigstellung der Immobilien. Die prognostizierten Rückflüsse sind Illusion. Anleger fragen sich, ob sie ihre Beteiligung kündigen und ihr Geld zurückverlangen können?

Keine Perspektiven für MPC Sachwert Rendite Fonds Indien 2

Nach dem Prospekt sollte sich die Fondsgesellschaft MPC Sachwert Rendite Fonds Indien 2 an der Holdinggesellschaft Sapphire Capital beteiligen. Aber von Anfang stellte sich die Entwicklung als sehr schwierig dar. Die Baufortschritte lassen auf sich warten. Im September 2013 mussten Darlehen an die Gläubigerbanken zurückgeführt werden. Nach den Angaben der „Fondszeitung“ zeigen zumindest drei Projekte aufgrund der geänderten Marktsituation überhaupt keine Perspektive mehr zu haben. Die Anleger des MPC Capital Rendite Fonds Indien 2 müssen jedenfalls mit erheblichen Verlusten ihrer Einlage rechnen oder sogar schlimmstenfalls mit Nachschussforderungen rechnen.

Falschberatung bei MPC Sachwert Rendite Fonds Indien 2

Anlegern stehen grundsätzlich Schadensersatzansprüche wegen der falschen Angaben im Prospekt zu. Diese können gegenüber den Gründern und den Fondsverantwortlichen geltend gemacht werden. Zudem haben es auch die Vermittler zu prüfen, inwieweit diese Angaben von vorn herein als illusorisch anzusehen waren.

Schadensersatzanspruch gegen Banken und Vermittler

Da die Beteiligungen an dem MPC Sachwert Rendite Fonds Indien 2 auch über Banken und Sparkassen vermittelt wurden, sind auch diese in der Haftung. Im Falle der Vermittlung über Banken und Sparkassen reicht es sogar schon, wenn diese nicht über die ihnen zufließenden Rückvergütungen (Kickbackzahlungen) aufgeklärt haben. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ergibt sich bei den Anlegern dadurch ein Schadensersatzanspruch. Freilich kommt es immer auf den Einzelfall an.

20.07.2015

 

Werden die Objekte des MPC Japan 1 Immobilienfonds verwertet?

Genau damit droht nun die Gläubigerbank. Im Jahr 2012 berichtet die Fondszeitung, dass bei einer Neubewertung festgestellt worden sei, dass der Immobilienwert erheblich gesunken ist. Damit würden die mit der Eurohypo im Darlehensvertrag vereinbarten Wertsicherungsklauseln (loan to value Klausel) verletzt. Die Bank wolle nun eine Sondertilgung in Höhe von 208 Millionen Yen. Ansonsten werde die Verwertung der Fondsimmobilien erfolgen.

Im Prospekt des MPC Japan Immobilienfonds 1 kein Hinweis auf Risiken

Zwar finden sich im Fondsprospekt Hinweise auf Risiken aus der von der Japanischen Investitionsgesellschaft aufgenommenen Kredite. Allerdings ist von einer loan-to-value-Klausel und den sich daraus ergebenden Konsequenzen kein Hinweis enthalten. Das ist ein erheblicherProspektfehler, der den Anlegern des MPC Immobilienfonds Japan verschwiegen wurde.

Haftung der Anleger des Immobilienfonds MPC Japan

Auch sonst wissen viele Anleger nicht, dass sie als Kommanditist einer Kommanditgesellschaft beigetreten und die versprochenen Ausschüttungen keineswegs eine sichere Verzinsung ist.  Zwar ist die Haftung des Kommanditisten grundsätzlich ausgeschlossen, wenn er seine Einlage vollständig erbracht hat. Die Haftung lebt aber wieder auf, wenn er Ausschüttungen erhält, die nicht durch Gewinne erwirtschaftet sind. Ein durchaus reales Risiko, das gerade angesichts der Selektion des MPC Japan 1 befürchtet werden muss. Ein ähnliches Schicksal hat sich kürzlich bei dem MPC Immobilienfonds Holland 48 dargestellt. Dort forderte die Bank die Rückzahlung vonAusschüttungen.

Für sicherheitsorientierte Anleger ist die Beteiligung am MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 wohl ungeeignet. Jeder unternehmerischen Beteiligung wohnt das Risiko des Totalverlustes inne. Die Anleger des MPC Sachwert Rendite-Fonds Japan 1 erleben dieses Risiko hautnah.

Falschberatung bei der Vermittlung des MPC Japan Immobilienfonds

Auf alle Risiken, also insbesondere auf die Risiken derloan-to-value-Klausel, muss der Anlageberater hinweisen. Es muss anleger- und anlagegerecht beraten werden. Wenn die Vermittlung über eine Bank vorgenommen wird, muss diese zudem auf die Innenprovision hinweisen, die sie für die Vermittlung der Beteiligung an dem MPC Japan Immobilienfonds erhält.

Anleger des MPC Japan Immobilienfonds erhalten Schadensersatz.

Sollte es zu keiner erfolgreichen Sanierung des MPC Japan Immobilienfonds kommen, droht die Verwertung der japanischen Fondsimmobilien und den Anlegern der Totalverlust ihrer Einlage. Aber dem Anleger stehen Schadensersatzansprüche zu, wenn er durch die Falschberatung getäuscht wurde. Der Anleger wird so gestellt, als hätte er die Beteiligung nicht gezeichnet. Das ist die ständige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes seit vielen Jahren.

21.10.2015

Resch Rechtsanwälte – Anlegerschutz seit 1986.

Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der MPC Sachwert Rendite Fonds  die  kostenlose Prüfung ihres Falles an. Füllen Sie den Fragebogen aus oder rufen Sie an unter 030 885 97 70.