WealthCap Private Equity 16

Mit der am 19. August 2011 prospektierten WealthCap Private Equity 16 GmbH & Co. KG wurde interessierten Anlegern ein Investment im risikoreichen Private Equity angeboten. Dabei hatte die Private Equity 16 Gesamtinvestitionskosten in Höhe von USD 11.000.050, welche vollends durch Eigenkapital gestemmt wurden. Mittlerweile sorgen vor allem die schwachen Bilanzen der Private Equity 16 auf Seiten der Anleger für Wut. Kann das Investment gerettet werden?

Private Equity 16: Gefährlicher Blind Pool
Wer sich für ein Investment in die Private Equity 16 entschied, ließ sich auf einen Fonds ein, der auf einem Blind Pool Konzept basiert. Kurz gesagt wussten die Anleger der Private Equity 16 zum Zeitpunkt der Zahlung einer Mindestbeteiligungssumme von USD 200.000 nicht, wo ihr Geld schlussendlich landet. Die Private Equity 16 kann mit dem Kapital der Anleger nach eigenem Gutdünken verfahren. Sicherheitsorientierte Anleger sollten stets wissen, worin ihr Geld fließt.

Private Equity 16: Risiken des Private Equity
Wie der Name bereits vermuten lässt, setzt die Private Equity 16 auf den Private Equity Bereich. Hierbei investiert die Private Equity 16 in kleine Unternehmen, die nicht börsennotiert sind. Die entsprechenden Risiken liegen auf der Hand. Selbstverständlich sind die kleinen Zielfonds der Private Equity 16 aufgrund ihrer geringen Größe am Markt auch entsprechend instabil. Sollte ein Unternehmen, auf das die Private Equity 16 setzt, insolvent gehen, betrifft dies unmittelbar das Kapital der Anleger.

 

Private Equity 16: Enttäuschende Bilanzen
Nicht nur die Risiken der Private Equity 16 werfen ein schlechtes Licht auf den Fonds. Auch die Bilanzen der Private Equity 16 sorgen bei den Anlegern zurecht für Unmut. Während die Private Equity 16 von 2011 bis 2014 hohe Bilanzsummen erwirtschaften konnte, fielen diese anschließend schlagartig. Im Jahr 2014 hatte die Private Equity 16 noch eine Bilanzsumme von USD 4.365.043 vorweisen können. Drei Jahre später war die Bilanzsumme der Private Equity 16 bereits auf USD 2.847.895 gefallen.

Private Equity 16: Aufklärungspflicht der Anlageberater
In Deutschland gilt für Anlageberater eine umfassende Pflicht zur Aufklärung interessierter Anleger. Im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs müssen Risiken einer unternehmerischen Beteiligung zur Sprache kommen. Eine derartige Beratung hätte auch bei der Private Equity 16 stattfinden müssen. Ansonsten wird von einer Falschberatung gesprochen.

Private Equity 16: Die Risiken einer unternehmerischen Beteiligung
Risiken der Beteiligung hätte der Anlageberater im Rahmen des Beratungsgesprächs zur Private Equity 16 zur Sprache bringen müssen. Klassischerweise muss dabei das Verlustrisikos einer Beteiligung zur Sprache kommen. Anlegern der Private Equity 16 droht der Verlust des eingesetzten Kapitals bis hin zum Totalverlust. Außerdem dürfen auch die Haftungsrisiken keinesfalls unterschätzt werden. Im Rahmen der unternehmerischen Beteiligung an der Private Equity 16 bestehen Haftungsrisiken, die auch über die Dauer der Beteiligung hinaus Bestand haben.

Private Equity 16: Rechtliche Möglichkeiten der Anleger
Wenn Sie als Anleger der Private Equity 16 Opfer einer Falschberatung geworden sein sollten, müssen Sie dies nicht tatenlos hinnehmen. Sie können mithilfe einer kompetenten juristischen Unterstützung Rechte geltend machen. So ist es möglich, einen Schadensersatzanspruch gegen den zuständigen Anlageberater geltend zu machen. Des weiteren können Sie gemäß ständiger Rechtsprechung des BGH Ihre Beteiligung an der Private Equity 16 außerordentlich kündigen.

Resch Rechtsanwälte:  Anlegerschutz seit 1986.
Resch Rechtsanwälte bieten den Anlegern der Private Equity 16 die kostenlose Prüfung ihres Falles an. Rufen Sie an unter 030- 8859770 oder füllen Sie den Fragebogen aus.